Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenauftakt trotz deutlich besser als erwarteter Daten zur Industrieproduktion ein gemischtes Bild. Der DAX schloss 0,15 Prozent höher bei 12.976 Punkten. Im frühen Geschäft hatte das Aktienbarometer knapp eine neue Rekordmarke bei 12.997 Punkten markieren können. Der TecDAX verbesserte sich um 0,35 Prozent auf 2.502 Punkte. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es hingegen um 0,61 Prozent nach unten auf 25.822 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 53 Gewinner (50%) und 54 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 62,8 Millionen Aktien (Vortag: 75,3) im Wert von 2,23 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,33). Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Versorger (+2,46%) mit Abstand vorne. Sie profitierten von der Spekulation auf steigende Strompreise. Dahinter waren Softwaretitel (+1,11%) und Konsumwerte (+0,48%) gesucht. Deutliche Abgaben sahen Banken (-1,45%), Rohstoffwerte (-1,36%) und Bauwerte (-0,93%). An der DAX-Spitze sprang die E.ON-Aktie um 3,06 Prozent nach oben. RWE und adidas verbesserten sich um 2,73 beziehungsweise 1,35%. Das Schlusslicht im Index bildete die Deutsche Bank mit einem Minus von 2,34 Prozent. Händler machten hierfür Unstimmigkeiten zwischen CEO John Cryan und dem Aufsichtsrat verantwortlich. ThyssenKrupp und Linde verloren 1,49 und 1,29 Prozent. Im MDAX brach K+S nach der Vorstellung des Strategieplans um 8,19 Prozent ein. Hier reagierten die Anleger enttäuscht darauf, dass das Unternehmen seine Salzsparte nicht an die Börse bringen will. Im TecDAX haussierte Adva nachrichtenlos um 6,33 Prozent.
An der Wall Street endeten die Indizes im moderat negativen Terrain. Der Dow verlor 0,05 Prozent auf 22.761 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,09 Prozent tiefer bei 6.059 Zählern. 54 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 63 Prozent. 188 neuen 52-Wochen-Hochs standen 23 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Technologie und Immobilien. Deutliche Verluste zeigten Healthcare und Finanzwerte.
Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index um 0,17 Prozent auf 93,63 Punkte. Der Euro konnte nach positiven deutschen Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling zulegen. EUR/USD stieg um 0,24 Prozent auf 1,1755 USD. Kräftige Zugewinne zeigte das Pfund Sterling, nachdem Premierministerin Theresa May verbale Unterstützung für ihren politischen Kurs von Parteigenossen erhielt. Schwach präsentierten sich die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Bei den Nebenwährungen stand die türkische Lira mit deutlichen Kursverlusten im Fokus. Die Devise litt unter diplomatischen Verstimmungen zwischen der Türkei und den USA.
Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte um 0,16 Prozent auf 392,46 Punkte zulegen. Brent-Öl notierte 0,05 Prozent fester bei 55,65 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,01 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 2,83 USD nach. Comex-Kupfer handelte nahezu unverändert bei 3,03 USD. Gold verteuerte sich gestützt von den geopolitischen Spannungen um Nordkorea sowie dem schwächeren US-Dollar um 0,93 Prozent auf 1.287 USD (1.093 EUR). Silber, Platin und Palladium gewannen zwischen 0,36 und 1,16 Prozent hinzu.
Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,25 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um drei Basispunkte auf 0,44 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,22 Prozent höher bei 161,45 Punkten. Am Anleihenmarkt in den USA fand aufgrund des Feiertages “Columbus Day” kein Handel statt.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh trotz der schwachen Vorgaben von der Wall Street überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,53 Prozent auf 164,23 Punkte. Am kräftigsten fielen die Zugewinne beim koreanischen Kospi aus, der um rund 1,7 Prozent haussierte. Gegen den Trend verbuchten der Shanghai Composite sowie der australische ASX 200 leichte Abgaben. Die Börsen in Taiwan blieben feiertagsbedingt geschlossen.
Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda.
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