Der deutsche Aktienmarkt gönnte sich am Donnerstag eine Auszeit von der Rally. Der DAX beendete den Handel 2 Punkte beziehungsweise 0,01 Prozent tiefer bei 12.968 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,22 respektive 0,37 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 50 Gewinner (46%) und 58 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Im DAX wechselten 90,0 Millionen Aktien (Vortag: 118,8) im Wert von 3,26 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,32) den Besitzer. Stark gesucht aus Sektorensicht waren Banken (+2,22%), Einzelhändler (+1,34%) und Versicherungen (+0,72%). Die deutlichsten Abgaben sahen Technologiewerte (-1,63%), Titel aus dem Pharma & Healthcare-Sektor (-1,10%) und Transportwerte (-0,87%). Den Spitzenplatz im DAX belegte die Aktie der Deutschen Bank mit einem Aufschlag von 2,43 Prozent. Commerzbank und Munich Re verbesserten sich um 2,23 und 1,21 Prozent. Die rote Laterne hielt Infineon nach einer gestrichenen Kaufempfehlung. Das Papier verlor 1,92 Prozent. FMC und Lufthansa notierten 1,85 beziehungsweise 1,74 Prozent schwächer. Im MDAX haussierte Zalando um 3,12 Prozent. Osram büßte 4,68 Prozent ein. Der Anteilsschein litt darunter, dass sich Siemens durch eine Platzierung bei institutionellen Investoren vom Großteil seiner Aktien an der Tochter getrennt hat. An der Spitze des TecDAX sprang Pfeiffer Vacuum um 3,64 Prozent. Evotec verlor nach Gewinnmitnahmen 3,48 Prozent.
An der Wall Street setzten die Indizes ihren Rekordlauf fort. Der Dow gewann 0,50 Prozent auf 22.775 Punkte hinzu und markierte damit eine neue Bestmarke. Der Nasdaq 100 haussierte um 0,97 Prozent auf ein Allzeithoch bei 6.057 Zählern. 56 Prozent der Titel an der NYSE verbuchten grüne Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen betrug 62 Prozent. 243 neuen 52-Wochen-Hochs standen lediglich acht neuen Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger konnten zulegen. Am deutlichsten Finanzwerte und Technologietitel.
Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar nach besser als erwarteten Konjunkturdaten sowie falkenhaften Kommentaren des Fed-Mitglieds Patrick Harker gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels auf ein 7-Wochen-Hoch bei 93,95 Punkten. EUR/USD fiel um 0,45 Prozent auf 1,1706 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fielen die sicheren Häfen des Yen und des Franken durch Stärke auf. Deutliche Schwäche zeigten auf der anderen Seite das Pfund Sterling sowie der Austral-Dollar.
Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte um 1,19 Prozent auf 398,40 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich mit der Spekulation um eine mögliche zeitliche Ausdehnung der von OPEC und Russland beschlossenen Produktionskürzungen um 2,10 Prozent auf 56,97 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel trotz eines geringer als erwarteten Anstiegs der Lagerbestände um 1,36 Prozent auf 2,90 USD. Comex-Kupfer sprang um 2,84 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 3,04 USD. Gold gab um 0,46 Prozent auf 1.271 USD (1.083 EUR) nach. Silber notierte kaum verändert bei 16,62 USD. Platin und Palladium konnten um 0,16 beziehungsweise 2,17 Prozent zulegen.
Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,25 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem richtungslosen Handel 0,05 Prozent höher bei 161,35 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um zwei Basispunkte auf 2,35 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh ganz überwiegend nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,27 Prozent auf 163,20 Punkte. Die Börsen in China und Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.
Heute stehen die US-Arbeitsmarktdaten für den September klar im Anlegerfokus. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Anstieg der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 80.000 nach zuvor 156.000. Der deutliche Rückgang der Wachstumsdynamik gegenüber dem Vormonat ist den Auswirkungen der Hurrikans Harvey und Irma geschuldet.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3EJ4 | Bull | Osram Licht AG | Hebel: 7,1 |
| CV3ELQ | Bear | Osram Licht AG | Faktor: 10 |
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