Der deutsche Aktienmarkt blieb zur Wochenmitte im Rallymodus. Für den DAX ging es zum Xetra-Schluss um 0,52 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch bei 12.971 Punkten. Intraday markierte das Aktienbarometer eine neue Bestmarke bei 12.976 Zählern. MDAX und TecDAX gewannen 0,30 und 0,98 Prozent hinzu. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 67 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch mit 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 118,8 Millionen Aktien (Vortag: 74,9) im Wert von 4,42 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,15). Stärkste Sektoren waren Pharma & Healthcare (+2,18%), Rohstoffe (+1,71%) und Automobile (+1,59%). Die deutlichsten Einbußen verzeichneten Versorger (-1,88%), Banken (-0,89%) und Telekomwerte (-0,59%). An der DAX-Spitze verbesserte sich die Fresenius-Aktie nachrichtenlos um 3,69 Prozent. Autowerte standen mit einer erhöhten Absatzprognose für Deutschland sowie nach positiv ausgefallenen Absatzzahlen aus den USA im Fokus. BMW sprang um 2,69 Prozent auf 88,48 EUR nach oben und nähert sich damit einem wichtigen technischen Widerstand bei 89,57/90,26 EUR an. Volkswagen legte um 2,28 Prozent zu. Daimler endete 1,21 Prozent fester. Als Schlusslicht im Index verlor E.ON 2,75 Prozent. Hier belastete, dass die britische Premierministerin die Strompreise in ihrem Land deckeln will. ThyssenKrupp litt unter einem negativen Analystenkommentar und büßte als zweitschwächster Indexwert 2,42 Prozent ein. Im MDAX reagierte Wacker Chemie mit einem Abschlag von 3,59 Prozent auf den Kapitalmarkttag. Im TecDAX sackte SLM Solutions nach der Begebung einer Wandelanleihe um 5,87 Prozent ab.
An der Wall Street schloss der Dow nach positiv ausgefallenen Konjunkturdaten lediglich 0,08 Prozent höher bei 22.662 Punkten, was jedoch für ein neues Rekordhoch reichte. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,06 Prozent auf 5.999 Punkte vor. Die Marktbreite gestaltete sich schwach. An der NYSE verbuchten 46 Prozent der Werte Kursgewinne, während 48 Prozent Verluste sahen. Das Abwärtsvolumen überwog zudem mit 53 Prozent. 232 neuen 52-Wochen-Hochs standen 13 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Versorger und Immobilienwerte vorne. Deutliche Abgaben verbuchte der Finanzsektor.
Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Die Marktteilnehmer hielten sich vor den offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag zurück. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,03 Prozent höher bei 93,44 Punkten. EUR/USD handelte unverändert bei 1,1765 USD. Bei den anderen Hauptwährungen neigte der Austral-Dollar zur Stärke, während der Franken Verluste verzeichnete.
Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,26 Prozent auf 393,72 Punkte. Brent-Öl gab trotz eines stärker als erwarteten Rückgangs der US-Lagerbestände um 0,41 Prozent auf 55,77 USD nach. Wie die EIA meldete, fielen die US-Vorräte auf Wochensicht um 6 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um lediglich 756.000 Barrel gelautet. Händler verwiesen zur Begründung der Kursschwäche nach einer zunächst positiven Reaktion auf den ebenfalls gemeldeten Anstieg der US-Exporte auf 1,98 Millionen Barrel. Der Preis für US-Erdgas stieg vor den heutigen Lagerbestandsdaten um 1,42 Prozent auf 2,94 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,12 Prozent auf 2,96 USD. Gold notierte 0,05 Prozent tiefer bei 1.277 USD (1.084 EUR). Silber gab um 0,21 Prozent auf 16,62 USD nach. Platin und Palladium stiegen hingegen um 0,24 beziehungsweise 0,73 Prozent.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um einen Basispunkt auf 0,45 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,11 Prozent höher bei 161,27 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,33 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh bei überwiegend geringen Ausschlägen ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,02 Prozent tiefer bei 162,82 Punkten. In Australien überraschten die Daten zum Einzelhandelsumsatz negativ, was den Austral-Dollar unter Druck brachte. Die Börsen in China, Hongkong und Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.
Heute richtet sich der Blick auf das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der EZB, die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie den Auftragseingang in der US-Industrie. Daneben stehen mehrere US-Notenbanker mit Reden im Fokus.
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