Die Anleger am deutschen Aktienmarkt blieben auch zum Wochenschluss in Kauflaune. Die Marktbreite und das Volumen gestalteten sich dabei positiv. Der DAX verbesserte sich um 0,97 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 12.829 Punkten. Auf Wochensicht gewann der Leitindex 1,88 Prozent hinzu. Im saisonal typischerweise schlechten Monat September summierte sich das Plus auf stattliche 6,41 Prozent. MDAX und TecDAX rückten am Berichtstag um 0,68 beziehungsweise 0,57 Prozent vor und markierten damit ein Rekordhoch (MDAX) beziehungsweise ein 16-Jahres-Hoch (TecDAX). Unter den 110 größten Werten gab es 84 Gewinner (78%) und 24 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 82 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 108,1 Millionen (Vortag: 87,6) Aktien im Wert von 4,64 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,46). Stärkste Sektoren waren Banken (+1,70%), Rohstoffe (+1,63%) und Versicherungen (+1,45%). Einzige Sektoren im Minus waren Pharma & Healthcare (-0,26%) und Transport (-0,02%). Die DAX-Spitze belegte E.ON mit plus 2,30 Prozent. Bayer verbesserte sich nach der Trennung von einem weiteren Aktienpaket an Covestro um 2,12 Prozent. Für ProSiebenSat.1 Media ging es um 1,98 Prozent nach oben. Merck verlor als Schlusslicht 3,27 Prozent. Hier wirkte ein negativ aufgenommener Kapitalmarkttag nach. RWE und ThyssenKrupp gaben um 0,56 beziehungsweise 0,53 Prozent nach. Volkswagen stand mit einer Gewinnwarnung im nachrichtlichen Fokus. Nach einem zwischenzeitlichen Abschlag von knapp 4 Prozent schloss das Papier mit einem Abschlag von nur noch 0,25 Prozent. Einige Marktteilnehmer hatten mit noch höheren Sonderbelastungen aufgrund der Dieselaffäre als die nun ausgewiesenen 2,5 Milliarden EUR gerechnet.
An der Wall Street schloss der Dow nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten 0,10 Prozent höher bei 22.405 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,77 Prozent nach oben auf 5.979 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 56 Prozent. 205 neuen 52-Wochen-Hochs standen lediglich zwölf neuen Tiefs gegenüber. Besonders gesucht waren Technologiewerte sowie Werte aus dem Sektor Healthcare. Moderate Abgaben waren bei Versorgern und Consumer Staples zu beobachten.
Am Devisenmarkt gab der Dollar-Index um 0,10 Prozent auf 93,07 Punkte nach. Das Wochenplus von 1,01 Prozent bedeutete dennoch den stärksten Wochenanstieg des Jahres und zugleich den ersten Monatsanstieg seit Februar. Der Euro konnte am Berichtstag gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Franken aufwerten. EUR/USD legte um 0,23 Prozent auf 1,1812 USD zu. Bei den anderen Majors fielen der Franken durch Stärke und der Kanada-Dollar durch Schwäche auf.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,22 Prozent tiefer bei 399,30 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,80 Prozent auf ein Wochentief bei 56,70 USD. Die US-Sorte WTI notierte 0,04 Prozent fester bei 51,58 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,92 Prozent auf 2,95 USD. Gold verlor 0,44 Prozent auf 1.283 USD (1.083 EUR). Silber und Platin gaben um 0,96 respektive 0,69 Prozent nach. Palladium gewann hingegen 0,96 Prozent hinzu auf 936,75 USD.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,23 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem volatilen Geschäft unverändert bei 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent höher bei 161,00 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um zwei Basispunkte auf 2,33 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte unverändert bei 161,17 Punkten. Der japanische Tankan-Konjunkturbericht zeigte für das dritte Quartal einen stärker als von Experten erwarteten Anstieg auf ein Dekadenhoch bei 22 Punkten (Konsens: 18) nach zuvor 17 Punkten. Feiertagsbedingt blieben die Börsen in Indien, Schanghai, Hongkong und Südkorea geschlossen.
Heute stehen die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA im Fokus.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3EJS | Bull | Volkswagen Vz | Hebel: 3,7 |
| CV3EMC | Bear | Volkswagen Vz | Hebel: 10,0 |
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