USD: Die Entscheidung im Rennen um den obersten Fed-Posten rückt näher. Gerüchten zufolge hat US-Präsident Donald Trump vergangene Woche mit der aktuellen Fed-Vorsitzenden Janet Yellen, dem Board-Mitglied Jerome Powell, Wirtschaftsberater Gary Cohn sowie dem ehemaligen Board-Mitglied Kevin Warsh Gespräche geführt. Trump will laut eigenen Aussagen innerhalb der nächsten drei Wochen verkünden, ob er Yellen für eine weitere Amtszeit nominieren werde. Insbesondere eine potenzielle Nominierung von Warsh sorgte für Regung an den Märkten, denn er gilt als Kritiker der ultra-lockeren Geldpolitik der Fed der vergangenen Jahre und damit als äußerst falkenhafter Kandidat für den Posten. Darüber hinaus hatte Warsh vor wenigen Monaten einen Artikel mitverfasst, der die Steuerpläne der aktuellen Regierung unterstützt, womit er in Sachen Loyalität gegenüber Trump punkten kann, was wiederum seine Chancen nochmals steigert. Doch wäre die Fed unter Warsh tatsächlich falkenhafter, d.h. würde sie ihre Zinsen schneller erhöhen? Der Markt scheint diesen Gedanken zu spielen. Dabei vergisst er aber eines: Eine deutlich straffere Geldpolitik würde konträr zu Trumps Wirtschaftspolitik laufen. Sollte der US-Präsident aber diesen Aspekt bei seiner Nominierung der offenen Fed-Posten forcieren, wäre das genaue Gegenteil der derzeitigen Markterwartung der Fall: Die Fed könnte deutlich taubenhafter werden. Doch keine Angst, liebe Dollar-Bullen: Für die US-Währung hätte das zum jetzigen Zeitpunkt weitaus weniger Konsequenzen als die Möglichkeit auf eine falkenhaftere Ausrichtung. Schließlich preist der Markt ohnehin nur einen halbherzigen Zinserhöhungszyklus ein. Das Potenzial für eine aus Sicht des Marktes nochmals deutlich taubenhaftere Geldpolitik (wenn man von Zinssenkungen absieht) ist also weitaus geringer als für eine falkenhaftere.
EUR: Die bisherige Reaktion der EUR-Wechselkurse auf die Entwicklungen in Spanien im Zusammenhang mit dem katalonischen Unabhängigkeitsreferendum hält sich bisher in Grenzen. Wir bezweifeln, dass sich dies nach der Öffnung der europäischen Märkte ändern wird. Wie die Wahlen in Frankreich in diesem Jahr gezeigt haben: Für den EUR ist der Zusammenhalt innerhalb der Eurozone zwar ein entscheidender Faktor. Aber er beschränkt sich eben auf den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsländern. Solange der Konflikt in Spanien keinen Bruch mit anderen Eurozonen-Ländern auslöst, dürften die Auswirkungen auf den Euro daher begrenzt bleiben.
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