Am deutschen Aktienmarkt hielten sich am Dienstag Gewinner und Verlierer in etwa die Waage. Die Ausschläge in den Indizes blieben dabei in engen Grenzen. Der DAX schloss 0,08 Prozent höher bei 12.605 Punkten. Der MDAX rückte um 0,18 Prozent auf 25.681 Punkte vor. Für den TecDAX ging es hingegen um 0,36 Prozent nach unten auf 2.401 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 50 Gewinner (46%) und 59 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 60 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 75,4 Millionen Aktien (Vortag: 81,1) im Wert von 3,11 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,53). Bei der Sektorenperformance lagen Immobilienwerte (+1,06%) vorne, gefolgt von Versorgern (+0,72%) und Telekommunikationswerten (+0,72%). Die größten Verluste gab es bei Rohstoffwerten (-4,68%), Konsumwerten (-1,41%) und Medienwerten (-0,53%). Die DAX-Spitze wurde von Linde belegt. Das Papier gewann vor der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung von Praxair 2,89 Prozent hinzu. Eine Zustimmung der Aktionäre zur Fusion mit dem DAX-Konzern gilt als sicher. Volkswagen und Vonovia stiegen dahinter nachrichtenlos um 2,35 und 1,27 Prozent. Die rote Laterne hielt adidas mit einem Abschlag von 2,43 Prozent. Hier belastete die Nachricht, dass im Rahmen eines Bestechungsskandals im US-Basketball auch ein adidas-Manager verhaftet wurde. Henkel notierte 1,27 Prozent tiefer. ProSiebenSat.1 verlor 1,00 Prozent. Im MDAX sackte Aurubis nach einem negativen Analystenkommentar um 7,11 Prozent ab. Im TecDAX profitierte Telefonica Deutschland von einer positiven Analysteneinschätzung und haussierte um 3,64 Prozent.
An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial 0,05 Prozent auf 22.284 Punkte. Der Nasdaq 100 gewann hingegen 0,23 Prozent auf 5.881 Zähler hinzu. Der Dow Jones Transportation Index kletterte um 0,67 Prozent auf 9.780 Punkte und markierte damit nach Herausnahme des Juli-Hochs ein neues Allzeithoch. 54 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 52 Prozent. 144 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Technologie und Consumer Staples. Kräftig abwärts tendierten Rohstoffwerte.
Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar nach falkenhaften Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars auf. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,46 Prozent auf ein Monatshoch bei 93,03 Punkten. Der Euro gab gegenüber dem Greenback um 0,54 Prozent auf ein Monatstief bei 1,1789 USD nach. Bei den anderen Majors war der Kanada-Dollar am stärksten gesucht, während der Austral-Dollar deutliche Verluste hinnehmen musste.
Der S&P GSCI Rohstoffindex endete mit einem Abschlag von 0,66 Prozent bei 401,57 Punkten. Brent-Öl notierte 1,02 Prozent tiefer bei 58,42 USD. Kupfer verbilligte sich an der Comex um 0,61 Prozent auf 2,92 USD. Gold verlor 0,95 Prozent auf 1.299 USD (1.101 EUR). Silber und Platin handelten 1,64 beziehungsweise 1,65 Prozent schwächer. Palladium gewann 0,53 Prozent auf 914,50 USD.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach den kräftigen Gewinnen des Vortages 0,12 Prozent tiefer bei 161,75 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 2,24 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,19 Prozent auf 160,87 Punkte nach. Der Nikkei 225 notierte trotz eines schwächeren Yen rund 0,3 Prozent tiefer, was vor allem daran lag, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen heute ihre Dividenden ausschütteten.
Heute steht von der Makroseite der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Hella mit Quartalszahlen. Siemens könnte Impulse von der gestern Abend verkündeten Zusammenlegung des Zuggeschäfts mit dem französischen Konkurrenten Alstom erhalten. Am Nachmittag beschließt die Hauptversammlung von Praxair über die Fusion mit Linde.
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