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21.09.17, 09:15

Dollar steigt nach Fed-Entscheidung

Am deutschen Aktienmarkt zeigten die Anleger vor der mit Spannung erwarteten Fed-Sitzung eine abwartende Haltung. Der DAX schloss 0,05 Prozent fester bei 12.569 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,19 Prozent nach oben auf 25.461 Zähler. Der TecDAX gab hingegen um 0,32 Prozent auf 2.391 Punkte nach. Unter den 110 größten Werten gab es 49 Gewinner (45%) und 61 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 104,8 Millionen Aktien (Vortag: 76,5) im Wert von 2,99 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,68). Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Versorger (+3,01%), Rohstoffwerte (+1,48%) und Telekomwerte (+0,62%) vorne. Am deutlichsten verloren Technologiewerte (-1,10%), Pharma & Healthcare (- 0,86%) und Bauwerte (-0,63%). An der DAX-Spitze verbesserte sich die RWE-Aktie um 3,32 Prozent. E.ON rückte um 2,76 Prozent vor. Die beiden Versorger profitierten davon, dass die finnische Fortum die E.ON-Tochter Uniper für 22 Euro je Aktie übernehmen will. Linde stieg um 2,49 Prozent. Ebenfalls gesucht war ThyssenKrupp mit plus 2,41 Prozent, nachdem der Konzern nach monatelangen Verhandlungen die Einigung mit Tata Steel über ein gemeinschaftliches europäisches Stahlunternehmen bekanntgab. Am anderen Ende des Indextableaus büßte Deutsche Bank nachrichtenlos 1,66 Prozent ein. Infineon und Fresenius SE gaben um 1,34 respektive 1,33 Prozent nach. Im MDAX sprang Uniper um 5,91 Prozent auf 22,30 EUR. Hochtief brach um 7,10 Prozent ein und litt damit deutlich unter der Meldung, dass das Unternehmen eine große Kapitalerhöhung durchführen werde. Im TecDAX haussierte SLM um 8,36 Prozent. Hier beflügelte ein Großauftrag.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Index nach der Notenbankentscheidung um 0,18 Prozent auf ein weiteres Rekordhoch bei 22.413 Punkten. Der Nasdaq 100 verlor hingegen 0,29 Prozent auf 5.974 Zähler. Wie erwartet beließ die US-Notenbank den Leitzins unverändert. Auch die Zinsprojektionen für dieses und das kommende Jahr hielt sie – zur Überraschung einiger Marktteilnehmer – aufrecht. Demnach erwartet eine Mehrheit der Mitglieder eine Leitzinsanhebung noch in diesem Jahr. Wie bislang werden für 2018 drei weitere Anhebungen in Aussicht gestellt. Zudem kündigte die Notenbank wie erwartet an, dass sie ab Oktober mit dem Abbau ihrer auf rund 4,5 Billionen USD aufgeblähten Bilanz beginnen wird. 52 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 59 Prozent. 193 neuen Hochs standen 18 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Industrie und Energie. Deutliche Abschläge verbuchten Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) und Versorger.

Der US-Dollar reagierte mit kräftigen Aufschlägen auf die Fed-Entscheidung und verzeichnete gegen Ende des New Yorker Handels gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Austral-Dollars Zugewinne. Der Dollar-Index stieg um 0,64 Prozent auf 92,43 Punkte. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Majors ab. EUR/USD fiel um 0,90 Prozent auf 1,1897 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,32 Prozent auf 398,69 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich trotz eines stärker als erwarteten Anstiegs der US-Lagerbestände um 1,98 Prozent auf ein 5-Monats-Hoch bei 56,23 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel vor den heutigen Lagerbestandsdaten um 1,25 Prozent auf 3,08 USD. Comex-Kupfer notierte 0,27 Prozent tiefer bei 2,96 USD. Gold verbilligte sich belastet von der Fed-Entscheidung und dem steigenden Greenback um 0,56 Prozent auf ein Monatstief bei 1.303 USD (1.093 EUR). Silber und Platin gaben um 0,57 beziehungsweise 0,75 Prozent nach. Palladium stieg gegen den Trend um 0,59 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem richtungslosen Geschäft unverändert bei 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 160,97 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf 2,28 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten am Morgen sehr uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,51 Prozent auf 163,69 Punkte. Der schwache Yen stützte den Nikkei 225, der um rund 0,2 Prozent zulegen konnte. Die Bank of Japan ließ auf ihrer Sitzung die Geldpolitik wie erwartet unverändert. Die schwächste Performance zeigte der australische ASX 200 mit einem Abschlag von rund 0,8 Prozent.

Heute richtet sich der Blick vor allem auf den Philadelphia-Fed-Index für den September als potenziellen Market-Mover.

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