
Der deutsche Aktienmarkt war am Dienstag von einer abwartenden Haltung im Vorfeld der heutigen Fed-Entscheidung geprägt. Etwas Unterstützung lieferte ein besser als erwarteter ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Der DAX schloss 2 Punkte beziehungsweise 0,01 Prozent höher bei 12.562 Punkten. Der MDAX endete 0,04 Prozent fester bei 25.412 Punkten. Der TecDAX behielt seine relative Stärke bei und kletterte um 0,53 Prozent auf 2.399 Zähler und damit auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2001. Unter den 110 größten Werten gab es 55 Gewinner (51%) und 53 Verlierer. Das Volumen in steigenden und fallenden Aktien hielt sich dabei die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 76,5 Millionen Aktien (Vortag: 60,2) im Wert von 2,76 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,69). Stärkste Sektoren waren Telekomwerte (+2,66%), Transportwerte (+1,35%) und Medienwerte (+0,72%). Die größten Verluste waren bei Konsumwerten (-0,84%), Banken (-0,56%) und Industriewerten (-0,26%) zu beobachten. Favorit im DAX war die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Plus von 3,11 Prozent. Das Papier profitierte von Medienberichten über neue Fusionsverhandlungen zwischen T-Mobile US und dem US-Konkurrenten Sprint. Lufthansa und ProSiebenSat.1 Media verteuerten sich um 2,00 beziehungsweise 1,77 Prozent. Am deutlichsten verlor ThyssenKrupp mit einem Minus von 1,61 Prozent. Commerzbank und adidas notierten 1,02 respective 0,99 Prozent schwächer.
An der Wall Street endete der Dow 0,17 Prozent fester auf einem Rekordhoch bei 22.371 Punkten. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,16 Prozent auf 5.991 Zähler. 50 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen betrug 52 Prozent. 164 neuen 52-Wochen-Hochs standen 18 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte und Rohstoffwerte. Am deutlichsten abwärts ging es mit Immobilienwerten und Healthcare.
Am Devisenmarkt gab der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen nach. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,22 Prozent tiefer bei 91,77 Punkten. Der Euro präsentierte sich gegenüber allen anderen Majors mit Ausnahme des Austral-Dollars fest. EUR/USD stieg um 0,19 Prozent auf 1,1997 USD. Am stärksten gesucht war der Austral-Dollar, während der Franken die deutlichsten Einbußen hinnehmen musste.
Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,36 Prozent auf 393,50 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,43 Prozent auf 55,24 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,95 Prozent auf 3,12 USD. Comex-Kupfer notierte 0,13 Prozent höher bei 2,97 USD. Gold rückte um 0,31 Prozent auf 1.315 USD (1.091 EUR) vor. Silber stieg um 1,25 Prozent auf 17,37 USD. Platin und Palladium gaben hingegen um 0,58 beziehungsweise 2,65 Prozent nach.
Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,23 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss einen Tick höher bei 161,06 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 2,24 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh bei nur sehr geringen Ausschlägen uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,19 Prozent auf 164,49 Punkte. Daten zur japanischen Handelsbilanz im August kamen besser als vom Markt erwartet herein. Die Exporte aus der drittgrößten Volkswirtschaft stiegen gegenüber dem Vorjahr um 18,1 Prozent.
Heute richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf das Ergebnis der Fed-Sitzung um 20 Uhr und die um 20:30 Uhr startende Pressekonferenz mit Fed-Chefin Janet Yellen. Mit deutlichen Kursausschlägen im Umfeld dieses Events ist zu rechnen. Von Interesse werden die Details zur Reduktion der Notenbankbilanz sowie vor allem die Projektionen zum weiteren Zinspfad sein.>
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