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18.09.17, 09:14

Siltronic im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt neigte zum Wochenschluss nach einem impulslosen Handel zur Schwäche. Der große Verfall an den Terminbörsen (Hexensabbat) wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Schwächer als erwartete US-Konjunkturdaten lasteten am Nachmittag etwas auf der Anlegerstimmung. Der DAX endete 0,17 Prozent tiefer bei 12.519 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,07 respektive 0,02 Prozent ein. Gewinner und Verlierer hielten sich im HDAX der 110 größten Werte die Waage. Das Abwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug bedingt durch den Verfallstermin 197,9 Millionen Aktien (Vortag: 85,6) im Wert von 8,48 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,08). Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Automobilwerte (+0,68%) am stärksten gesucht, gefolgt von Technologiewerten (+0,67%) und Immobilienwerten (+0,40%). Die deutlichsten Abgaben verzeichneten Banken -1,38%), Versorger (-0,93%) und Rohstoffwerte (-0,83%). Stärkster DAX-Wert war ohne Nachrichten Continental mit einem Zugewinn von 1,34 Prozent. Deutsche Börse und Daimler verbesserten sich um 0,89 und 0,63 Prozent. Das größte Minus im Index verbuchte Deutsche Bank mit einem Abschlag von 1,67 Prozent. Bayer und RWE gaben um 1,43 und 1,12 Prozent nach. Siltronic blieb im TecDAX im Rallymodus und legte um weitere 4,84 Prozent zu. Hier wirkte die Ankündigung einer höher als erwarteten Ausschüttungsquote vom Vortag fort. Im SDAX brach die Aktie von Zooplus nach einer Gewinnwarnung um 10,32 Prozent ein.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Index 0,29 Prozent höher bei 22.268 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,32 Prozent nach oben auf 5.988 Zähler. 60 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Es gab 114 neue 52-Wochen-Hochs und lediglich acht neue 52-Wochen-Tiefs. Die stärksten Sektoren waren Industrie und Technologie. Abgaben verzeichneten nur Healthcare und Consumer Discretionary. Vor einer heute beginnenden Investorenveranstaltung setzte sich die Boeing-Aktie mit plus 1,53 Prozent an die Dow-Spitze. Nvidia profitierte im Nasdaq 100 von der guten Branchenstimmung für Chipwerte und haussierte um 6,32 Prozent.

Der Dollar-Index sank belastet von schwachen US-Konjunkturdaten den zweiten Tag in Folge um 0,16 Prozent auf 91,84 Punkte. Das Wochenplus reduzierte sich damit auf 0,57 Prozent. EUR/USD kletterte den zweiten Tag in Folge um 0,21 Prozent auf 1,1943 USD. Hier reduzierte sich der Wochenverlust auf 0,76 Prozent. Im Fokus der Devisenhändler stand vor allem das Pfund Sterling. Die Inselwährung wertete den zweiten Tag in Folge gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich auf und verbuchte gegenüber dem Greenback den stärksten Wochenanstieg seit Oktober 2009. Nach den falkenhaften Aussagen im am Vortag veröffentlichten Protokoll der letzten Sitzung der Bank of England stützten ebenfalls falkenhafte Aussagen des als geldpolitische Taube bekannten Mitglieds des geldpolitischen Ausschusses Gertjan Vlieghe. Laut Vlieghe könnte in den nächsten Monaten eine Leitzinsanhebung seitens der BoE notwendig werden. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel der Yen durch signifikante Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,42 Prozent auf 395,89 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,27 Prozent auf 55,62 USD. Die US-Sorte WTI verharrte bei 48,89 USD. Daten von Baker Hughes zufolge ging die Zahl aktiver US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche um sieben auf 749 zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Juni. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,50 Prozent auf 3,02 USD nach. Comex-Kupfer verbilligte sich um 0,29 Prozent auf 2,95 USD. Gold verlor 0,31 Prozent auf 1.325 USD (1.105 EUR). Silber und Platin notierten 0,49 beziehungsweise 0,93 Prozent tiefer. Palladium legte gegen den Trend um 0,81 Prozent auf 921,75 USD zu. Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf ein Monatshoch bei 0,21 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,43 Prozent. Zwischenzeitlich erreichte sie ein 4-Wochen-Hoch bei 0,46 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,19 Prozent schwächer bei 161,36 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes ging unverändert bei 2,20 Prozent aus dem Handel.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach chinesischen Immobiliendaten auf breiter Front freundlich. Den Daten zufolge stiegen die Preise für neue Häuser im August in 46 der von der PBoC beobachteten 70 Städte. Dies ist der niedrigste Wert seit Januar. Im Vormonat wurde noch ein Anstieg in 56 Städten berichtet. Die chinesischen Immobilienaktien konnten dennoch zulegen. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan stieg um 1,00 Prozent auf 543,84 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda. Von Interesse sind die endgültigen August-Verbraucherpreisdaten für die Eurozone. Unternehmensseitig ersetzen Grand City Properties und Metro die beiden Werte Bilfinger und Rational im MDAX. Aroundtown, Bilfinger, Delivery Hero und Rational werden in den SDAX aufgenommen. Dafür fallen Amadeus Fire, Baywa, Grand City Properties und WCM aus dem Index der Small-Caps heraus.

Produktidee: Unlimited Turbo-Zertifikat
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV3CLD Bull Siltronic Hebel: 4,8
CV3NXW Bear Siltronic Hebel: 3,7

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