Energie: Der WTI-Ölpreis ist gestern mit 50,5 USD je Barrel auf den höchsten Stand seit Ende Mai gestiegen, der Brentölpreis mit 56 USD je Barrel sogar auf ein 5-Monatshoch. Aus unserer Sicht war die charttechnische Situation selbst für den Preisanstieg verantwortlich. Aus fundamentaler Sicht halten wir den Preisanstieg für übertrieben. Gerade bei WTI liegt derzeit die ganze Terminkurve oberhalb der 50 USD-Marke, was die Absicherungsgeschäfte der US-Schieferölproduzenten und deren Bohraktivität intensivieren dürfte. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass viele Quellen – laut DOE über 7.000 per Ende Juli – angebohrt, jedoch noch nicht erschlossen wurden, und diese Vorkommen binnen weniger Tage in Betrieb genommen werden können. Doch nicht überall lohnt sich die Produktion. In China leidet der Ölsektor noch immer unter dem Preisrückgang der letzten Jahre. Im August ist die Ölproduktion mit 3,77 Mio. Barrel täglich auf den niedrigsten Stand seit März 2009 gefallen.
Während auf dem Ölmarkt die niedrigere Produktion Chinas die Folge eines Preisrückgangs war, war bei Kohle der Produktionsrückgang in China einer der wichtigsten Gründe für den Preisanstieg. Im August ist die Tagesproduktion auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2016 gefallen. Die teilweise vom Staat getriebene Produktionskürzung, gepaart mit einer starken Nachfrage, hat die Kohleimporte Chinas in den letzten zwei Jahren massiv erhöht und den Preis an der ICE (API 2-Index) in die Nähe eines 5-Jahreshochs gebracht. Doch auch diese Situation halten wir nicht für nachhaltig und rechnen mit einer starken Preiskorrektur.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE9J1Y | Faktor Long | WTI Oil Future | Faktor: 8 |
| CE9J22 | Faktor Long | Brent Oil Future | Faktor: 8 |
| CE7XGS | Faktor Short | WTI Oil Future | Faktor: -8 |
| CE5YRG | Faktor Short | Brent Oil Future | Faktor: -8 |
Edelmetalle: Gold steigt heute Morgen vorübergehend auf 1.335 USD je Feinunze, nachdem Nordkorea abermals einen Raketentest durchgeführt hat. Erneut flog die Rakete über den Norden Japans hinweg. Dies erhöht die geopolitischen Spannungen in der Region, die zuletzt etwas in den Hintergrund getreten waren, weiter. Daher ist Gold als sicherer Hafen gefragt. Gestern fiel Gold im Zuge der Veröffentlichung etwas stärker als erwarteter US-Inflationsdaten kurzzeitig auf ein 2-Wochentief von 1.315 USD. An den Zinserwartungen des Marktes hat sich allerdings kaum was geändert. Erstmals seit fünf Handelstagen verzeichneten die Gold-ETFs gestern wieder Abflüsse. Indien hat gemäß vorläufigen Angaben des Finanzministeriums im August 41,2 Tonnen Gold importiert. Dies war zwar fast doppelt so viel wie im Vorjahr, aber dennoch der niedrigste Wert bislang in diesem Jahr. Offenbar haben die stark gestiegenen Goldpreise – von Anfang Juli bis Anfang September hat sich Gold in Indischen Rupien gerechnet um 11% verteuert – potenzielle Käufer abgeschreckt. Die Goldkonsumenten in Indien sind für gewöhnlich sehr preissensitiv. Sollten die Goldpreise nicht fallen, dürfte die sonst übliche Erholung der indischen Goldnachfrage im Herbst diesmal verhaltener ausfallen.
Palladium stand gestern den Großteil des Tages deutlich unter Druck und ist auf ein 4-Wochentief von unter 920 USD je Feinunze gefallen. Obwohl es sich im späten Handel etwas erholte, blieb auf Schlusskursbasis ein Minus von 1,5% übrig.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CD5B2X | Faktor Long | Gold-Future | Hebel: 6 |
| CD5B34 | Faktor Short | Gold-Future | Hebel: -6 |
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