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07.09.17, 13:00

Gold unterstützt durch anhaltend schwachen US-Dollar

  • US-Lagerbestandsdaten in den kommenden Wochen wenig aussagekräftig
  • Starker Preisanstieg von CO2 meist nicht von Dauer
  • Gold- und Silbermünznachfrage in den USA auch im August schwach
  • US-Lagerbestandsdaten in den kommenden Wochen wenig aussagekräftig
  • Starker Preisanstieg von CO2 meist nicht von Dauer
  • Gold- und Silbermünznachfrage in den USA auch im August schwach

Energie: Ein massiver Anstieg der US-Rohölbestände dürfte beim heutigen Wochenbericht des DOE wohl keinen überraschen. Denn hiermit wird gerechnet – der Bloomberg-Konsens liegt bei 3,7 Mio. Barrel, der von Reuters sogar bei 4,7 Mio. Barrel. Das API hatte gestern bereits einen Anstieg um 2,8 Mio. Barrel berichtet. Denn diese ansonsten vielbeachteten Zahlen sind in den kommenden Wochen wohl wenig aussagekräftig und zuverlässig. In Folge der Raffinerieschließungen wegen des Hurrikans Harvey dürften zwar die Lagerbestände für Rohöl massiv steigen und die für Benzin und Ölprodukte allgemein sinken. Ein langfristiger Effekt dürfte aber ausbleiben. Außerdem ist der Einfluss der Importe auf die Statistik nur schwer prognostizierbar, weil viele Transporte zuletzt nicht gelöscht werden konnten und wiederum einige Tanker mit Ölprodukten in die USA umgelenkt wurden. So stehen den Marktteilnehmern zunächst noch weniger kurzfristige Daten als sonst zur Verfügung, um sich ein Bild über die aktuelle Angebots-/Nachfragesituation zu machen.
Der CO2-Preis sprang gestern auf ein 16-Monatshoch von 6,9 Euro je Tonne. Die gute EU-Konjunktur gibt zwar fundamentalen Rückenwind und die Reformen für die 4. Handelsperiode, zu denen die Verhandlungen nächste Woche wieder aufgenommen werden, lassen langfristig höhere Preise erwarten. Die Sommerrally – seit Mitte Mai hat der Preis mehr als 50% zugelegt – ist aber angesichts des vorerst wieder hohen Auktionsangebots überhitzt: Es dürfte wie schon so oft im Emissionshandel eine heftige Korrektur folgen.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD4GWB Faktor Long Brent Oil Future Faktor: 4
CD4GWJ Faktor Short Brent Oil Future Faktor: -4

Edelmetalle: Unterstützt durch einen anhaltend schwachen US-Dollar hält sich Gold bei knapp 1.340 USD je Feinunze. Der stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Stanley Fischer, hat gestern überraschend seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt gegeben. Damit sind mehrere Posten im FOMC vakant und der Kurs der US-Notenbank wird wohl noch schwerer zu prognostizieren. Gold in Euro notiert bei rund 1.120 EUR je Feinunze. Heute findet die EZB-Sitzung statt, von der sich die Marktteilnehmer Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der EZB erhoffen. Es wird erwartet, dass die EZB Signale gibt, die Anleihekäufe zu reduzieren. Konkrete Details hierzu wird es aber wohl erst im Oktober geben. Während die Gold-ETFs im August Zuflüsse von gut 40 Tonnen verzeichneten und die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Long-Positionen fast verdoppelten, zeigte sich die Münznachfrage in den USA erneut schwach. Daten der US-Münzanstalt zufolge wurden im letzten Monat nur 9,5 Tsd. Unzen (0,3 Tonnen) Goldmünzen verkauft. Dies war nur ein Bruchteil des Vorjahres. In den ersten acht Monaten des Jahres blieben die Münzabsätze mit 220,5 Tsd. Unzen (6,9 Tonnen) 63% hinter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück. Auch bei Silber wurde bislang in diesem Jahr nur knapp die Hälfte der Münzen des Vorjahres verkauft (15,6 Mio. Unzen bzw. 485 Tonnen). Im August lagen die Absätze hier aber „nur“ 20% unter Vorjahr, allerdings auf niedrigem Niveau. Die Silber-ETFs mussten im letzten Monat Abflüsse von 392 Tonnen hinnehmen, wohingegen die spekulativen Netto-Long-Positionen mehr als verdoppelt wurden.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD5B2X Faktor Long Gold-Future Hebel: 6
CD5B34 Faktor Short Gold-Future Hebel: -6

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