
Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte vor der heutigen EZB-Sitzung Zugewinne verbuchen. Dabei hatten Autowerte wie bereits am Tag zuvor die Nase vorne. Der DAX ging mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent bei 12.215 Punkten aus dem Handel. Der TecDAX legte um 0,25 Prozent auf 2.314 Punkte zu. Gegen den Trend endete der MDAX der mittelgroßen Werte 0,02 Prozent tiefer bei 24.695 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 63 Gewinner (58%) und 45 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 85,6 Millionen Aktien (Vortag: 67,7) im Wert von 3,50 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,56). Der Automobilsektor ragte mit einem Plus von 2,09 Prozent heraus. Dahinter rangierten Banken (+1,18%) und Chemiewerte (+0,73%). Die schwächsten Sektoren waren Versorger (-0,77%), Bauwerte (-0,44%) und Telekomwerte (-0,08%). Daimler verteuerte sich an der DAX-Spitze um 3,17 Prozent. Kurstreibend wirkten gleich mehrere Faktoren. Zum einen profitierte das Papier von der anhaltenden Spekulation um eine mögliche Umwandlung des Konzerns in eine Holding-Struktur. Daneben stützten positive Analystenkommentare. Der Automobilsektor stand ferner mit Äußerungen der Bundesregierung im Blick. Demnach solle ein Diesel-Fahrverbot vermieden werden und der Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren solle erst sehr langfristig anvisiert werden. Volkswagen und BMW stiegen um 1,62 beziehungsweise 1,56 Prozent. E.ON verlor am Indexende 1,46 Prozent. ThyssenKrupp und HeidelbergCement büßten 0,33 und 0,28 Prozent ein. Im TecDAX haussierte die Aktie der Software AG nach wohlwollenden Analystenkommentaren um 4,82 Prozent. Im MDAX konnte Hugo Boss um 3,80 Prozent zulegen. Experten verwiesen zur Begründung auf eine Unternehmenspräsentation bei Goldman Sachs.
An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Index 0,24 Prozent fester bei 21.808 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,31 Prozent auf 5.951 Zähler. Als Kursstütze fungierte die Meldung, wonach sich US-Präsident Donald Trump mit dem Kongress über eine Anhebung der Schuldenobergrenze geeinigt hatte. Eine Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung ist somit vorerst vom Tisch. 59 Prozent der Werte an der NYSE konnten Kursgewinne verzeichnen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. 110 neuen 52-Wochen-Hochs standen 24 neue Tiefs gegenüber. Die stärksten Sektoren waren Energie und Consumer Discretionary.
Heute stehen das Ergebnis der EZB-Sitzung sowie vor allem die anschließende Pressekonferenz im Fokus der Märkte. Von Interesse sind daneben die Daten zur deutschen Industrieproduktion und zum BIP in der Eurozone.
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