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30.08.17, 09:10

Medienaktien unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt geriet am Dienstag belastet von der Nordkorea-Krise und dem weiter haussierenden Euro deutlich unter die Räder. Der DAX endete 1,46 Prozent tiefer bei 11.946 Punkten. Im Tagesverlauf hatte der Leitindex ein 5-Monats-Tief bei 11.869 Punkten markiert. MDAX und TecDAX büßten zum Schluss 1,29 und 1,16 Prozent ein. Der Ausverkauf war breit angelegt und von hohem Volumen begleitet. Unter den 110 größten Werten gab es lediglich 7 Gewinner (6%) und 103 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 95 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 100,9 Millionen Aktien im Wert von 3,79 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,50). Alle Sektoren verzeichneten Verluste. Am mit Abstand deutlichsten verlor der Mediensektor (-7,34%), nachdem ProSiebenSat.1 Media seinen Ausblick für den deutschen TV-Werbemarkt gesenkt hatte. Banken (-2,92%) und Industriewerte (-1,84%) zeigten ebenfalls überdurchschnittliche Abgaben. Kein Wert im DAX schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Die rote Laterne hielt ProSiebenSat.1 Media mit einem Kurseinbruch um 14,53 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes die anfänglichen Sorgen um die Nordkorea-Krise abschütteln. Der Dow schloss 0,26 Prozent fester bei 21.865 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,41 Prozent nach oben auf 5.862 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich indes nicht so positiv. Lediglich 46 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 54 Prozent. 69 neuen 52-Wochen-Hochs standen 70 neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Industriewerte und Technologiewerte. Die deutlichsten Verluste waren bei Rohstoffwerten und Finanzwerten zu beobachten.

Nach einem zwischenzeitlichen Absturz auf ein 31-Monats-Tief bei 91,62 Punkten gelang dem Dollar-Index eine Trendwende. Bis zum Ende des New Yorker Handels notierte der Index, der die Entwicklung des Greenback gegenüber einem Korb aus sechs anderen wichtigen Währungen abbildet, 0,04 Prozent fester bei 92,29 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD notierte 0,03 Prozent höher bei 1,1981 USD. Vom im Tagesverlauf markierten 31-Monats-Hoch bei 1,2070 USD war das Währungspaar damit jedoch deutlich zurückgefallen. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen zeigte sich der Franken fest, während der Yen gegenüber allen anderen Majors abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,14 Prozent auf 377,47 Punkte zu. Brent-Öl zur Lieferung im November verteuerte sich um 0,27 Prozent auf 51,56 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 0,47 Prozent auf 2,98 USD. Comex-Kupfer rückte um 0,46 Prozent auf 3,08 USD vor. Gold notierte 0,19 Prozent tiefer bei 1.313 USD (1.094 EUR). Im Tagesverlauf hatte der Future ein 9-Monats-Hoch bei 1.328 USD erzielt. Silber verlor 0,69 Prozent auf 17,32 USD. Platin und Palladium konnten hingegen um 0,79 beziehungsweise 0,93 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt erhielten die Kurse von Staatsanleihen Auftrieb von der gestiegenen Risikoaversion nach dem erneuten Raketentest durch Nordkorea. Die Renditen gerieten entsprechend merklich unter Druck. Im weiteren Verlauf kam es jedoch zu einer Gegenbewegung. Die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite gab um fünf Basispunkte auf 0,10 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte tiefer bei 0,35 Prozent. Zwischenzeitlich war sie bis auf ein 2-Monats-Tief bei 0,32 Prozent abgesackt. Der Euro-Bund-Future schloss 0,30 Prozent fester bei 165,26 Punkten. Zwischenzeitlich hatte der Kontrakt ein 5-Monats-Hoch bei 165,69 Punkten markiert, bevor er wieder unter den Widerstand des im Juni erreichten Hochs bei 165,55 Punkten zurückfiel. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 2,13 Prozent und damit deutlich erholt vom im Tagesverlauf markierten Jahrestief bei 2,09 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh dank der positiven Vorgaben von der Wall Street überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,16 Prozent auf 160,44 Punkte. Besonders deutliche Aufschläge zeigte der Hang Seng Index (+0,79%). Japanische Einzelhandelsumsätze für den Juli kamen mit einem Anstieg um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr besser als von Experten im Schnitt erwartet (+1,0%) herein. Der Nikkei 225 gehörte mit einem Aufschlag von 0,70 Prozent zu den regionalen Spitzenreitern.

Heute richtet sich der Blick auf Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone, die deutschen Verbraucherpreise, den ADP-Arbeitsmarktbericht in den USA sowie die zweite Schätzung zum US-BIP im zweiten Quartal. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bertrandt und RTL Group. Hauptversammlungen stehen an bei Stada und Biotest.

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