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25.08.17, 11:44

Preise für US-Ölprodukte steigen deutlich, Gold gelingt der Ausbruch nicht

Am Ölmarkt dreht sich derzeit alles um Wirbelsturm Harvey. Dieser soll in der kommenden Nacht als stärkster Sturm seit 12 Jahren auf das amerikanische Festland treffen. Betroffen ist die Golfküste von Texas. Die (ölmarktspezifischen) Fakten zur Region: 17% der US-Rohölproduktion befinden sich im Golf von Mexiko, und davon waren laut der US-Sicherheitsbehörde gestern früher Abend unserer Zeit knapp 10% bzw. knapp 170 Tsd. Barrel pro Tag geschlossen. Dieser Ausfall führt allerdings am bisher gut versorgten Rohölmarkt kaum zu einer Preisreaktion. Viel entscheidender ist, dass sich rund 45% der US-Raffineriekapazitäten an der Golfküste befinden. Hiervon mussten laut Reuters- Schätzungen ebenfalls rund 10% schließen, was einem Nachfrageausfall von knapp 1 Mio. Barrel pro Tag entspricht. Hinzu kommt, dass der Schiffsverkehr eingeschränkt ist und so auch die Versorgung der übrigen Raffinerien ins Stocken gerät. Entsprechend schossen die Produktpreise nach oben: US-Benzin verteuerte sich um fast 10%, und der Crackspread erreichte wieder 19 USD je Barrel. Der Future für (amerikanisches) Heizöl zog nicht ganz so stark an, binnen zwei Tagen um 5% an. Aber der diesbezügliche Crackspread ist ohnehin in den letzten Monaten stark gestiegen und befindet sich nun auf einem Zwei-Jahreshoch. Die europäischen Märkte reagieren dagegen noch gemäßigt: Der Gasöl-Brent-Crackspread stieg auf 13 USD je Barrel, was aber auch mit dem von PJK International gemeldeten Rückgang der ARA-Gasölvorräte zusammenhängen könnte. Ob es zu nachhaltigen Preisbewegungen kommt, wird letztlich von den Sturmschäden abhängen, die den Ölmarkt dann nächste Woche beschäftigen werden.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV0UL2 Long Brent Oil Future Faktor: 15
CV0UL3 Short Brent Oil Future Faktor: -15

Gold gelingt es weiterhin nicht, den massiven Widerstandsbereich zwischen 1.290 und 1.300 USD je Feinunze zu überwinden. Hier ist Gold bereits dreimal in diesem Jahr abgeprallt (Mitte April, Anfang Juni, Mitte August). Ein abermaliges Scheitern könnte Verkäufe spekulativer Finanzanleger auslösen, die laut CFTC-Statistik in den letzten Wochen ihre Wetten auf einen steigenden Goldpreis deutlich ausgeweitet hatten. Die Drohung von US-Präsident Trump, die Schließung von Regierungsbehörden als mögliches Druckmittel gegen den Kongress einzusetzen, hat den Goldpreis nur kurzzeitig steigen lassen. Offensichtlich glaubt die Mehrheit der Marktteilnehmer noch nicht, dass Trump tatsächlich so weit gehen wird. Die Ratingagentur Fitch hat unterdessen davor gewarnt, das AAA-Rating der USA auf den Prüfstand zu stellen, sollte die Schuldenobergrenze nicht rechtzeitig angehoben werden. Diese wird nach Lage der Dinge Ende September erreicht. Dieses Thema dürfte den Markt somit in den kommenden Wochen beschäftigen. Kurzfristig ist der Fokus allerdings auf die morgen beginnende Zentralbank-Konferenz in Jackson Hole gerichtet.

Die Bundesbank hat gestern bekanntgegeben, die Rückholung von im Ausland gehaltenen Goldreserven drei Jahre früher als geplant abgeschlossen zu haben. Von den 3.378 Tonnen lagern künftig 1.710 Tonnen bzw. 50,6% in Frankfurt, 1.236 Tonnen (36,6%) in New York und 432 Tonnen (12,8%) in London. Der Lagerort in Paris wurde aufgelöst.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD5B2X Bull Gold-Future Hebel: 6
CD5B34 Bear Gold-Future Hebel: -6

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