Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Dienstag deutliche Zugewinne. Dabei stützte ein schwächerer Euro. Der deutlich stärker als erwartet gefallene ZEW-Index der Konjunkturerwartungen wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Für den DAX ging es um 1,35 Prozent nach oben auf 12.229 Punkte. MDAX und TecDAX sprangen um 0,98 beziehungsweise 1,29 Prozent. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 99 Kursgewinner (92%) und lediglich neun Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Das Gesamtvolumen im Xetra-DAX lag bei 68,6 Millionen Aktien im Wert von 2,66 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,99). Stärkste Sektoren waren Rohstoffe (+3,17%), Chemie (+2,19%) und Pharma & Healthcare (+2,18%). Nur der Bankensektor verzeichnete moderate Abschläge (-0,15%). Die DAX-Spitze belegte nachrichtenlos Fresenius SE mit einem Aufschlag von 3,10 Prozent. Linde und Bayer rückten um 2,53 und 2,34 Prozent vor. Am anderen Indexende verloren Commerzbank und Deutsche Bank 0,18 respektive 0,14 Prozent. Aurubis haussierte als bester MDAX-Wert um 3,81 Prozent. Hier stützte der feste Kupferpreis. Am Abend wurde die Aufnahme in den Stoxx Europe 600 bekannt.
An der Wall Street schloss der Dow 0,90 Prozent höher bei 21.900 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,50 Prozent auf 5.873 Zähler. 68 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. 84 neuen 52-Wochen-Hochs standen 47 neue Tiefs gegenüber. Bis auf ein marginales Minus bei Immobilienwerten konnten alle Sektoren Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten fiel das Plus bei Technologiewerten und Rohstoffwerten aus.
Am Devisenmarkt legte der US-Dollar nach zwei Schwächetagen gegenüber allen anderen Hauptwährungen zu. Der Dollar-Index stieg um 0,47 Prozent auf 93,55 Punkte. EUR/USD gab um 0,51 Prozent auf 1,1754 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Kanada-Dollar und der Austral-Dollar durch Stärke auf, während der Franken als sicherer Hafen gegenüber allen anderen Majors an Wert verlor.
Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,28 Prozent auf 377,56 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 0,52 Prozent auf 51,93 USD. Der Preis für US-Erdgas sank um 0,78 Prozent auf 2,94 USD. Comex-Kupfer notierte 0,23 Prozent fester bei 2,99 USD. Gold verbilligte sich um 0,39 Prozent auf 1.292 USD (1.094 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,09 und 0,77 Prozent.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,40 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 164,37 Punkten und verblieb im Tagesverlauf innerhalb der Handelsspanne des Vortages. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf 2,22 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Die Ausschläge hielten sich dabei in engen Grenzen. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte zuletzt um 0,13 Prozent auf 159,83 Punkte. Die Börse in Hongkong blieb aufgrund eines Taifuns geschlossen. Die indonesische Zentralbank senkte zur Überraschung der Analysten ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent.
Heute richtet sich der Fokus auf die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone und die USA. Daneben könnte eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi für Impulse sorgen. Unternehmensseitig präsentiert HP nach US-Börsenschluss die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal.
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