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23.08.17, 11:04

Libyen hält den Ölmarkt in Atem – das müssen Sie jetzt wissen!

Die Ölpreise wurden gestern stark durch die sich ständig wechselnde Nachrichtenlage aus Libyen getrieben. Die Meldungen über den Status des größten libyschen Ölfeldes Sharara änderten sich mehrmals. Am frühen Nachmittag hieß es, die Ölproduktion werde wieder aufgenommen und die „Force Majeure“-Klausel für Lieferungen aus dem Ölfeld sei aufgehoben. Die Ölpreise gerieten entsprechend unter Druck. Am späteren Nachmittag wurde gemeldet, die Produktion sei wegen erneuter Proteste wieder unterbrochen, man würde aber daran arbeiten, die Probleme zu lösen. Über den gegenwärtigen Status von Sharara kann daher nur spekuliert werden. Der gestrige Nachrichtenfluss zeigte aber deutlich, dass die Situation in Libyen nach wie vor chaotisch ist und das Land von normalen Zuständen weit entfernt ist. Dies spricht allerdings auch gegen eine baldige Einbeziehung Libyens in das OPEC-Kürzungsabkommen. Das API berichtete gestern Abend nach Handelsschluss einen stärker als erwarteten Rückgang der US-Rohöllagerbestände um 3,6 Mio. Barrel. Der abermalige Lagerabbau wurde durch weiterhin geringe Importe unterstützt, was mit den gekürzten OPEC-Lieferungen zusammenhängen kann. Allerdings kam es gleichzeitig zu einem Lageraufbau bei Ölprodukten. Offensichtlich verarbeiten die US-Raffinerien mehr Rohöl als benötigt. Das US-Energieministerium veröffentlicht die offiziellen Lagerdaten heute Nachmittag. Niedrigere Importe würden für einen erneut kräftigen Lagerabbau sprechen. Der erwartete Rückgang der Rohölverarbeitung könnte einem stärkeren Lagerabbau allerdings entgegenstehen.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV0UL2 Long Brent Oil Future Faktor: 15
CV0UL3 Short Brent Oil Future Faktor: -15

Ein festerer US-Dollar und steigende US-Anleiherenditen haben gestern Nachmittag den Goldpreis in Schach gehalten, so dass dieser nicht zulegen konnte und heute Morgen weiter bei rund 1.285 USD je Feinunze notiert. Gold in Euro gerechnet näherte sich aufgrund der Währungsentwicklung aber wieder der Marke von 1.100 EUR je Feinunze an. So langsam dürften sich die Marktteilnehmer auf die Zentralbankkonferenz in Jackson Hole in den USA konzentrieren, die morgen beginnt. Aber ob von dort neue Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik der Fed oder der EZB kommen, ist fraglich. Die EZB hatte schon im Vorfeld bekannt gegeben, dass sie die endgültige Entscheidung zur Zurückführung der Anleihekäufe (sog. Tapering) im Herbst treffen wird. Denkbar sind hier die Ankündigung dazu auf der Sitzung am 7. September und die Bekanntgabe von Details auf der Sitzung am 26. Oktober. Wir rechnen mit einer Reduzierung der derzeitigen Anleihekäufe von monatlich 60 Mrd. EUR auf dann 40 Mrd. EUR.

China hat im Juli gemäß Daten der Zollbehörde 373,5 Tonnen Silber importiert, 73% mehr als im Vorjahr. Die Silbereinfuhren in den ersten sieben Monaten des Jahres liegen mit 2.357 Tonnen 41% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch die Importe von Platin lagen im Juli deutlich über Vorjahr, was für eine anziehende Schmucknachfrage spricht. Dagegen sind die Einfuhren von Palladium merklich zurückgegangen. Die Preisstärke von Palladium in den letzten Monaten lässt sich damit immer schwerer erklären.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD5B2X Bull Gold-Future Hebel: 6
CD5B34 Bear Gold-Future Hebel: -6

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