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22.08.17, 08:59

Marktüberblick: Trump belastet!

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart klar die roten Vorzeichen. Als Belastungsfaktoren fungierten ein aufwertender Euro, Zweifel an einer Umsetzung der wirtschafts- und steuerpolitischen Agenda von Donald Trump, die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Nordkorea-Krise aufgrund eines mehrtägigen Militärmanövers von Streitkräften der USA und Südkorea sowie eine generelle Zurückhaltung der Marktteilnehmer vor dem am Donnerstag beginnenden Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole. Der DAX sackte vor diesem Hintergrund um 0,81 Prozent auf 12.066 Punkte ab. MDAX und TecDAX verloren 0,50 und 0,58 Prozent. Die Verkäufe waren breit angelegt. Unter den 110 größten Werten gab es 18 Gewinner (17%) und 91 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 90 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 72,2 Millionen Aktien im Wert von 2,47 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,02). Alle Sektoren verbuchten Kursverluste. Am deutlichsten abwärts ging es mit Banken (-2,00%), Versorgern (-1,48%) und Chemie (-1,19%). Stärkster DAX-Wert war Lufthansa mit einem Zugewinn von 0,60 Prozent. Das Papier der Kranich-Airline profitierte von der Forderung der Abschaffung der Luftverkehrssteuer durch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Daneben notierte im Leitindex lediglich noch Vonovia im Plus mit 0,14 Prozent. Das Schlusslicht stellte ThyssenKrupp mit einem Abschlag von 3,18 Prozent. Hier belastete die Bekanntgabe einer Leerverkaufsposition durch den Hedgefonds Capital Fund Management. Deutsche Bank und E.ON büßten 2,41 respektive 2,27 Prozent ein.

An der Wall Street boten die Indizes zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Der Dow verbesserte sich um 0,13 Prozent auf 21.704 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,07 Prozent nach unten auf 5.787 Zähler. 48 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 55 Prozent. 51 neuen 52-Wochen-Hochs standen 145 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Healthcare. Die größten Verluste verbuchten Energiewerte und Finanztitel.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,35 Prozent tiefer bei 93,09 Punkten. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Majors Zugewinne. EUR/USD legte um 0,49 Prozent auf 1,1815 USD zu. Daneben fielen Franken und Yen als sichere Häfen durch Stärke auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 1,10 Prozent auf 376,50 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich 2,01 Prozent auf 51,66 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 2,66 Prozent auf 2,97 USD. Comex-Kupfer stieg um 1,39 Prozent auf ein 3-Jahres-Hoch bei 2,98 USD. Gold legte um 0,43 Prozent auf 1.297 USD (1.093 EUR) zu. Silber notierte kaum verändert bei 17,01 USD. Platin und Palladium verteuerten sich um 0,37 und 1,46 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank um drei Basispunkte auf 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,27 Prozent auf 164,52 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer bei 2,18 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh bei dünnem Handel überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,27 Prozent fester bei 159,74 Punkten. Besonders deutlich fielen die Zugewinne beim Hang Seng Index aus. Gegen den Trend handelte der Nikkei 225 leicht im Minus.

Heute richtet sich der Blick auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für den August. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang auf 14,0 nach zuvor 17,5 Punkten.

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