
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich zur Wochenmitte in Kauflaune. Der DAX konnte den dritten Tag in Folge zulegen und schloss 0,71 Prozent fester bei 12.264 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,69 beziehungsweise 0,48 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 82 Gewinner (77%) und 25 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 80 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 66,7 Millionen Aktien im Wert von 2,65 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,20). Stärkste Sektoren waren Bau (+1,56%), Industrie (+1,36%) und Versorger (+1,28%). Abgaben verzeichneten die Sektoren Telekommunikation (-0,50%) und Konsum (-0,17%). Stärkster DAX-Wert war RWE mit plus 2,87 Prozent. Siemens und Continental legten um 2,09 und 2,03 Prozent zu. Das Schlusslicht im Index stellte Deutsche Telekom mit einem Abschlag von 0,50 Prozent. Adidas und Vonovia verloren 0,41 und 0,37 Prozent. Im TecDAX haussierte Evotec um 4,02 Prozent. Nach dem Abschluss der Übernahme des US-Konkurrenten Aptuit erhöhte das Biotech-Unternehmen seine Jahresprognosen.
An der Wall Street endete der Dow 0,11 Prozent höher bei 22.025 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,16 Prozent nach oben auf 5.917 Zähler. Das am Abend veröffentlichte Fed-Protokoll (“Minutes”) wurde überwiegend taubenhaft interpretiert. Auf der Stimmung lasteten jedoch Querelen im politischen Washington, die weiter Zweifel an der Umsetzung der Wirtschafts-Agenda von Präsident Donald Trump schürten. An der NYSE konnten 58 Prozent der Werte zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 57 Prozent. 81 neuen 52-Wochen-Hochs standen 99 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Rohstoffe und Consumer Discretionary. Schwach tendierten hingegen Energiewerte und Finanztitel.
Am Devisenmarkt geriet der US-Dollar mit der Veröffentlichung des FOMC-Protokolls gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,29 Prozent tiefer bei 93,53 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er noch ein Monatshoch bei 94,14 Punkten verzeichnet. EUR/USD stieg um 0,28 Prozent auf 1,1768 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fielen die beiden Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar mit Stärke auf. Das Pfund Sterling zeigte hingegen trotz besser als erwarteten britischen Arbeitsmarktdaten deutliche Schwäche.
Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,63 Prozent auf 374,28 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,83 Prozent auf 50,38 USD. Zwar hatte das US-Energieministerium einen deutlich stärker als erwarteten Rückgang – den siebten in Folge – der wöchentlichen US-Rohölbestände gemeldet. Doch belastete, dass die US-Produktion auf den höchsten Stand seit über 2 Jahre gestiegen ist. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,43 Prozent auf 2,89 USD. Comex-Kupfer stieg um 2,86 Prozent auf ein 2-Jahres-Hoch bei 2,97 USD. Gold legte um 0,66 Prozent auf 1.288 USD (1.090 EUR) zu. Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 1,60 und 2,71 Prozent zu. Palladium haussierte dabei auf den höchsten Stand seit Februar 2001.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt tiefer bei 0,43 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach zwischenzeitlicher Markierung eines Wochentiefs 0,12 Prozent höher bei 163,98 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab in Reaktion auf das als taubenhaft gewertete FOMC-Protokoll um vier Basispunkte auf 2,23 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,64 Prozent auf 160,05 Punkte. Die japanischen Exporte sprangen im Juli gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent und legten damit den achten Monat in Folge zu. Die Importe stiegen um 16,3 Prozent. Unternehmensseitig erfreute der chinesische InternetRiese Tencent (+4,15%) mit besser als erwarteten Quartalszahlen.
Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Verbraucherpreise in der Eurozone, das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der EZB, den Philadelphia-Fed-Index und die Daten zur US-Industrieproduktion. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Ado Properties, Wirecard, Sixt, Diebold Nixdorf, Wal-Mart Stores und Alibaba Group.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV27JV | BEST Turbo Bull | Evotec | Hebel: 4,1 |
| CV1305 | BEST Turbo Bear | Evotec | Hebel: 2,3 |
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