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17.08.17, 08:49

Belastungsfaktor Trump

USD: Die US-Politik unter Präsident Donald Trump wird zunehmend zum Belastungsfaktor für den US-Dollar wie sich gestern einmal mehr zeigte. So gab der Greenback nach der Ankündigung von Trump, seine beiden aus Wirtschaftsexperten bestehenden Beratergremien (Manufacturing Council und Strategy & Policy Forum) aufzulösen, nach. Letztlich zog Trump damit lediglich eigenhändig die Reißleine, nachdem der Beraterstab zunehmend ausdünnte, da zahlreiche Firmenchefs ihre Tätigkeit in den Gremien einstellten, um sich von Trumps Politik zu distanzieren. Warum aber reagiert der USD negativ auf diese Nachrichten? Durch das Bestehen der beiden Beraterteams – eines davon hatte Trump selber ins Leben gerufen – bestand die Hoffnung, dass der US-Präsident eine unternehmerfreundliche Politik verfolgen würde. Diese Hoffnung ist nun ein Stück dahin. Durch seine mittlerweile zahlreichen gezielten Angriffe auf einzelne Unternehmen (zuletzt auf einen großen Pharmakonzern) erscheint es vielmehr, dass er seine Position dazu nutzt, um in unternehmerische Entscheidungen einzugreifen. Und das ist alles andere als Unternehmerfreundlich und somit letztlich schädlich für die US-Wirtschaft. Für den Dollar kann das daher keine gute Nachricht sein.
Gleichzeitig erhält die US-Währung von der Fed in dieser schwierigen Zeit ganz klar keine Unterstützung. Im Gegenteil: Die FOMC-Minutes gestern zeigten wie erwartet auf, dass der aktuell größte Diskussions- und Streitpunkt unter den US-Notenbankern die Inflationsentwicklung ist. Die meisten FOMC-Mitglieder hielten daran fest, dass die Inflation angesichts
der robusten Konjunktur und dem zunehmend angespannten Arbeitsmarkt steigen werde. Doch viele sahen mittlerweile das Risiko, dass der Preisauftrieb länger unter ihrem Ziel bleiben würde. Uneinigkeit herrschte auch über die Frage, ob die langfristigen Inflationserwartungen hinreichend verankert seien. Da die Äußerungen einiger US-Notenbanker in den letzten Wochen auf genau diesen Konflikt innerhalb des FOMC hingedeutet hatten, fiel die Marktreaktion zwar moderat aus. Dennoch: Sie haben uns in unserer Sicht bestätigt, dass das Aufwertungspotenzial des Dollars in den nächsten Wochen sehr begrenzt sein dürfte.

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EUR: Eine Nachrichtenagentur berichtete gestern – unter Berufung auf zwei anonyme EZBinterne- Quellen –, dass EZB-Präsident Mario Draghi seine Rede bei der Zentralbankenkonferenz in Jackson Hole Ende nächster Woche nicht dazu nutzen werde, um eine Politikänderung anzudeuten. Die Rede war mit Spannung von den Märkten erwartet worden. Denn als Draghi das letzte Mal in Jackson Hole sprach, hatte er die Gelegenheit dazu genutzt, um das Anleihekaufprogramm der EZB quasi anzukündigen. Umso größer war nun die Erwartung, dass Draghi kommende Woche ein Zurückfahren der Anleihekäufe in Aussicht stellen würde. Doch laut dem Bericht schreckt der oberste Notenbanker davor zurück, da er befürchtet, eine zu starke Marktreaktion auszulösen – ähnlich wie es bei seiner mittlerweile berühmten Sintra-Rede der Fall war. Wie zudem aus dem Bericht hervorgeht, möchte er eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise der EZB nicht vorwegnehmen. Der EUR gab infolge dieser Nachricht kurzzeitig nach. Auch wir wären vorsichtig, bereits eine zu eindeutige Entscheidung der EZB bezüglich des Anleihekaufprogramms in der kommenden September-Sitzung zu erwarten. Angesichts der noch immer recht schwachen Inflationsentwicklung dürfte der EZB daran gelegen sein, so flexibel wie möglich zu bleiben.

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