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15.08.17, 13:59

Preiskorrektur bei Öl und Gold

Gold steht seit gestern unter Druck und fällt am Morgen unter 1.275 USD je Feinunze. Der festere US-Dollar belastet Gold ebenso wie der Rückgang der Risikoaversion, nachdem die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA etwas nachgelassen haben.
Insbesondere die Gefahr eines militärischen Konflikts im ostasiatischen Raum hatte den Goldpreis in der letzten Woche stark ansteigen lassen. Es waren aber vor allem spekulative Finanzanleger, die in Erwartung eines steigenden Goldpreises Kaufpositionen eingingen und damit den Preis nach oben trieben. Diese Anleger dürften nun Gewinne mitnehmen, was den Goldpreis wieder nachgeben lässt. Die ETF-Anleger haben dagegen gestern erstmals seit längerem wieder nennenswert Gold gekauft. Die Bestände der von Bloomberg erfassten
Gold-ETFs stiegen um 6 Tonnen. Davon entfielen 4 Tonnen auf den SPDR Gold Trust, der somit erstmals seit Ende Juni wieder Zuflüsse verzeichnete. Der größte Goldverarbeiter in Indien rechnet mit einem Anstieg der indischen Goldimporte in diesem Jahr um ein Drittel auf 750 Tonnen. Der Großteil der Importe dürfte dabei bereits erfolgt sein. Laut Thomson Reuters GFMS lagen die Goldimporte nach sieben Monaten bei 550 Tonnen. Die Einführung der Steuer auf Goldkäufe Anfang Juli dürfte das Kaufinteresse zunächst merklich bremsen. Unterdessen importieren indische Goldhändler verstärkt Gold aus Südkorea, um die Importsteuer zu umgehen. Im Juli und August könnten sich die Goldeinfuhren aus Südkorea in Summe auf bis zu 25 Tonnen belaufen.

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Die Ölpreise sind gestern um 2,5% gefallen und haben den seit Ende Juni bestehenden Aufwärtstrend wieder nach unten verlassen. Zwar ließe sich der Preisrückgang mit einer geringen Ölnachfrage in China – im Juli ist die Rohölverarbeitung dort auf 10,7 Mio. Barrel täglich gefallen, den niedrigsten Stand seit September 2016 – oder der Aufwertung des US-Dollar erklären. Wir sehen aber auch technische Indikatoren und den Rückzug der Anleger als verantwortlich für die Preisschwäche, nachdem diese zuletzt ihre Netto-Long- Positionen bei Brent an der ICE auf ein Viermonatshoch von über 417 Tsd. Kontrakten, bei Gasöl sogar auf ein Rekordhoch von mehr als 137 Tsd. Kontrakten erhöht haben. Bei einer spekulativen Überhitzung können bereits kleine belastende Nachrichten zum Stimmungsumschwung und einer Preiskorrektur führen. Vor allem ist die Versorgungslage weiterhin sehr entspannt. So rechnet die US-Energiebehörde damit, dass die US-Schieferölproduktion im September um fast 120 Tsd. Barrel auf einen Rekordwert von 6,15 Mio. Barrel täglich steigen wird. Dabei stieg auch die Anzahl der sog. DUCs, d.h. der noch nicht fertiggestellten Bohrlöcher, im Juli erstmals auf über 7000. Auf Basis der von der EIA für September geschätzten Produktivität der neuen Bohrlöcher von 645 Barrel täglich, ergäbe sich bei vollständiger Erschließung ein zusätzliches Produktionspotenzial von 4,5 Mio. Barrel täglich. Auch wenn das ein reines Gedankenspiel ist, dürfte ein steigender WTI-Preis zu einer wieder höhere Fertigungsstellungsquote der Bohrungen führen. Man stellt also fest, dass solange die US-Schieferölindustrie in der Lage ist, ihre Produktion zu steigern, die auf Preisanstieg getrimmte OPEC-Strategie scheitern dürfte.

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