
Am deutschen Aktienmarkt verabschiedeten sich die meisten Werte mit negativen Vorzeichen ins Wochenende. Von den Tagestiefs konnten sie sich jedoch bis zum Xetra-Schluss deutlich absetzen. Am Ende notierte der DAX auf dem Vortagesstand von 12.014 Punkten. Auf Wochensicht büßte der Leitindex damit 2,31 Prozent ein. MDAX und TecDAX verbuchten am Berichtstag Verluste von 0,53 Prozent beziehungsweise 0,66 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 38 Gewinner (35%) und 72 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 93,9 Millionen Aktien im Wert von 3,40 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,45). Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Werte aus dem Pharma & Healthcare-Sektor (+1,01%) vor Bauwerten (+0,42%) und Chemiewerten (+0,35%). Am ausgeprägtesten waren die Verluste bei Banken (-1,31%), Immobilienwerten (-1,24%) und Technologietiteln (-1,11%). Merck und Fresenius SE belegten als defensive Titel die ersten Ränge im DAX mit Aufschlägen von 1,73 beziehungsweise 1,66 Prozent. E.ON rückte an dritter Stelle um 1,52 Prozent vor. Am anderen Ende des Indextableaus gaben Commerzbank und Deutsche Bank mit minus 1,60 respektive 1,38 Prozent am deutlichsten nach. Vonovia büßte 1,29 Prozent ein.
An der Wall Street endeten die großen Indizes im grünen Bereich. Die Marktbreite und das Handelsvolumen gestalteten sich dabei jedoch eher von der schwachen Seite. Der Dow schloss 0,06 Prozent höher bei 21.858 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,74 Prozent nach oben auf 5.832 Zähler. 51 Prozent der Werte an der NYSE wiesen zur Schlussglocke ein Plus auf. Das Abwärtsvolumen überwog jedoch mit 54 Prozent. Lediglich 17 neue 52-Wochen-Hochs standen 157 neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Technologie und Consumer Discretionary. Die deutlichsten Verluste waren bei Energiewerten und Immobilienwerten zu beobachten.
Am Devisenmarkt verzeichnete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen Kursverluste. Der Dollar-Index büßte 0,35 Prozent auf ein Wochentief bei 93,06 Punkten ein. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Majors mit Ausnahme des Kanada-Dollars auf. Zum Greenback stieg die Gemeinschaftswährung um 0,40 Prozent auf ein Wochenhoch bei 1,1818 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen gab es eine Gegenbewegung auf die in den Vortagen zu beobachtende Flucht in sichere Häfen und aus den Rohstoffwährungen: Der Kanada-Dollar zeigte sich gegenüber allen anderen Majors fest, während Franken und Yen durch Schwäche auffielen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Wochen-Tiefs um 0,28 Prozent auf 382,99 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,39 Prozent auf 52,10 USD. Baker Hughes berichtete am Abend einen Anstieg der aktiven US-Ölbohrungen auf Wochensicht um drei auf 768, den höchsten Stand seit April 2015. Die Internationale Energieagentur (IEA) senkte in ihrem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht ihre Schätzungen für den weltweiten Bedarf an OPEC-Öl sowohl für dieses als auch für das nächste Jahr. Der Preis für US-Erdgas notierte 0,07 Prozent schwächer bei 2,98 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,31 Prozent auf 2,91 USD. Gold legte um 0,30 Prozent auf ein 9-Wochen-Hoch bei 1.294 USD (1.091 EUR) zu. Silber und Platin handelten mit Aufschlägen von 0,03 und 0,39 Prozent. Palladium verbilligte sich gegen den Trend um 0,26 Prozent.
Am Rentenmarkt blieben die als sicher geltenden Staatsanleihen gesucht, was die Renditen entsprechend belastete. Die Umlaufrendite fiel um vier Basispunkte auf ein 2-Monats-Tief bei 0,16 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um drei Basispunkte auf ein 6-Wochen-Tief bei 0,38 Prozent nach. Sie fiel damit nachhaltig in die seit Herbst 2016 etablierte Handelsspanne von 0,15-0,50 Prozent zurück, womit sich der vorausgegangene Ausbruch als Fehlausbruch entpuppt hat. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,19 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 164,55 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer auf einem 6-Wochen-Tief bei 2,19 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,21 Prozent fester bei 158,79 Punkten. Im Fokus stand eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten aus Japan und China. Das Bruttoinlandsprodukt in Japan stieg im zweiten Quartal um annualisierte 4,0 Prozent und übertraf damit die Konsensschätzung von 2,5 Prozent um Längen. Der Nikkei 225 (-0,81%) konnte hiervon jedoch nicht profitieren und verbuchte nach dem Feiertag vom Freitag den vierten Minustag in Folge. Die Juli-Daten zur Industrieproduktion, den Einzelhandelsumsätzen und den Fixed Asset Investments in China blieben alle hinter der Markterwartung zurück. Der Shanghai Composite notierte dennoch 0,43 Prozent höher bei 3.222 Punkten. Der Hang Seng Index haussierte als regionaler Spitzenreiter um 1,16 Prozent auf 27.196 Zähler.
Heute richtet sich der makroökonomische Fokus auf die Juni-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von RWE, Biotest, Talanx, PBB Deutsche Pfandbriefbank, Bilfinger, WCM, Hamburger Hafen und Logistik, Indus Holding und Adler Real Estate.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE8T8Q | Faktor-Zertifikat | Bund Future | Faktor 10 |
| CE8T90 | Faktor-Zertifikat | Bund Future | Faktor -10 |
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