
Am deutschen Aktienmarkt mieden die Anleger angesichts der Sorge um eine Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und Nordkorea das Risiko und reduzierten ihre Positionen. Der DAX endete 1,12 Prozent tiefer bei 12.154 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 1,06 beziehungsweise 1,14 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es lediglich elf Gewinner (10%), während 99 Werte unter Abgaben litten. Das Abwärtsvolumen betrug 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 118,2 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 3,88 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,47). Mit Ausnahme der stark gesuchten Versorger (+2,21%) verbuchten alle Sektoren Verluste. Am kräftigsten fiel das Minus bei Banken (-3,72%), Versicherungen (-1,73%) und Konsumwerten (-1,72%) aus. E.ON verteuerte sich an der DAX-Spitze nach der Vorlage der positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 3,68 Prozent. RWE stieg im Kielwasser um 0,76 Prozent. Continental legte an dritter Stelle um 0,47 Prozent zu. Am anderen Indexende verloren Commerzbank, Deutsche Bank und adidas zwischen 2,96 und 4,13 Prozent. Munich Re büßte nach soliden Zahlen 2,47 Prozent ein. Händler verwiesen zur Begründung auf einen konservativen Ausblick.
An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke 0,16 Prozent tiefer bei 22.049 Punkten. Der Nasdaq 100 gab um 0,11 Prozent auf 5.919 Zähler nach. 67 Prozent der Werte an der NYSE endeten schwächer. Das Abwärtsvolumen betrug 63 Prozent. Stärkste Sektoren waren Consumer Staples und Immobilien. Kräftige Verluste verbuchten Consumer Discretionary und Versorger.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,04 Prozent tiefer bei 93,54 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er ein Monatshoch bei 93,88 Punkten erreicht. EUR/USD fiel zwischenzeitlich auf ein Monatstief bei 1,1690 USD, konnte sich dann jedoch erholen und notierte 0,05 Prozent höher bei 1,1755 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen dominierte die Flucht in den sicheren Hafen in Gestalt von Franken und Yen, während die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar unter Abgabedruck standen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,51 Prozent auf 386,88 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich nach den wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten um 1,04 Prozent auf 52,68 USD. Laut der EIA sanken die Rohölbestände um 6,5 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um lediglich 2,7 Millionen Barrel gelautet. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 1,84 Prozent auf 2,87 USD. Comex-Kupfer notierte nach Gewinnmitnahmen vom im Tagesverlauf markierten 2-Jahres-Hoch 0,53 Prozent schwächer bei 2,93 USD. Gold stieg aufgrund der geopolitischen Spannungen um 1,47 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 1.281 USD (1.086 EUR). Silber und Platin rückten um 2,93 beziehungsweise 0,30 Prozent vor. Palladium verlor gegen den Trend 0,83 Prozent.
Am Rentenmarkt profitierten die Kurse der Staatsanleihen von der hohen Risikoscheu. Die Renditen gerieten entsprechend unter Druck. Die Umlaufrendite fiel um drei Basispunkte auf 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um vier Basispunkte auf ein 6-Wochen-Tief bei 0,43 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future schloss 0,34 Prozent höher bei 163,73 Punkten und beendete damit eine mehrtägige Konsolidierungsphase. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um fünf Basispunkte auf 2,24 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute auf breiter Front südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,64 Prozent auf 159,44 Punkte. Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) beließ wie erwartet ihren Leitzins unverändert bei 1,75 Prozent. Dennoch zeigte der Kiwi-Dollar deutliche Ausschläge in beide Richtungen. Einerseits war der Kommentar weniger taubenhaft als von einigen Marktteilnehmern erwartet. Andererseits sprach sich der Gouverneur der RBNZ Greame Wheeler für eine schwächere Währung aus und deutete die Möglichkeit von Interventionen an. Mit Blick auf Konjunkturdaten enttäuschten die japanischen Core-Machinery-Orders im Juni mit dem dritten Rückgang in Folge.
Echte Marktbeweger stehen heute nicht auf der Agenda. Von gewissem Interesse sind die Daten zur Industrieproduktion in Frankreich und Großbritannien, die US-Erzeugerpreise und die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe. Unternehmensseitig gibt es eine wahre Flut an Quartalszahlen. Unter anderem berichten ThyssenKrupp, Henkel, GFT Technologies, TAG Immobilien, TUI, Lanxess, SMA Solar Technology, Hella, Aurubis, Aareal Bank, Cewe Stiftung, Ströer, LEG Immobilien, United Internet, Salzgitter, Bechtle, MLP, Heidelberger Druckmaschinen, SLM Solutions Group, Evotec, SGL Carbon, OMV, SAF-Holland, Zalando, Glencore, Drillisch und News Corp (nachbörslich).
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE0KYU | Classic Turbo-Zertifikat Bull | Gold | Hebel 13,6 |
| CV25D0 | Classic Turbo-Zertifikat Bear | Gold | Hebel 10,7 |
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