
Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag die positiven Vorzeichen. Hilfreich war dabei ein weiter korrigierender Euro. Der DAX verbesserte sich um 0,28 Prozent auf 12.292 Punkte. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,13 Prozent nach oben auf 25.152 Zähler. Gegen den Trend büßte der TecDAX 0,04 Prozent auf 2.284 Punkte ein. Unter den 110 größten Werten gab es 64 Gewinner (59%) und 44 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 71,2 Millionen Aktien im Wert von 2,75 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,52). Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte, Versorger und Transportwerte. Die größten Verluste auf Sektorenebene verzeichneten Bauwerte, Technologietitel und Banken. An der DAX-Spitze legten RWE (+1,83%) und E.ON (+1,69%) am deutlichsten zu. E.ON hatte seinen Aktionären versprochen, ab dem kommenden Geschäftsjahr mehr Dividende zu zahlen. Zudem kündigte auch die E.ON-Beteiligung Uniper eine höhere Ausschüttung an. Deutsche Post gewann 1,28 Prozent hinzu und markierte ein Rekordhoch. Der Konzern hatte erfreuliche Quartalszahlen präsentiert. Das Schlusslicht im Index bildete HeidelbergCement mit minus 1,44 Prozent. Die Tochter Italcementi soll eine Kartellstrafe in Höhe von 84 Millionen EUR zahlen.
An der Wall Street schloss der Dow nach zwischenzeitlichem Erreichen eines neuen Rekordhochs 0,14 Prozent tiefer bei 22.085 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte ebenfalls 0,14 Prozent ein auf 5.926 Zähler. Zur schlechten Stimmung trug US-Präsident Donald Trump im späten Geschäft bei. Er kündigte an, er werde mit von der Welt noch nie gesehenem “Feuer und Furie” antworten, falls Nordkorea nicht von seinen Atom-Drohungen ablasse. 60 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 63 Prozent. 145 neuen 52-Wochen-Hochs standen 61 neue Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger und Consumer Discretionary. Die kräftigsten Abgaben waren bei Rohstoffwerten und Immobilienwerten zu beobachten. Apple gewann an der Dow-Spitze 0,79 Prozent hinzu. Hier wirkten die jüngst vorgelegten guten Geschäftszahlen nach. Walt Disney-Aktien, die mit einem Aufschlag von 0,59 Prozent als zweitbester Dow-Wert aus dem Handel gingen, standen nach der Schlussglocke mit negativ aufgenommenen Quartalszahlen im Fokus und gaben nachbörslich rund 3,9 Prozent nach. Zwar übertraf der Unterhaltungskonzern die Gewinnerwartungen, doch kam der Umsatz schwächer herein. Zudem kündigte man an, die Zusammenarbeit mit Netflix nach 2018 zu beenden und einen eigenen Streamingdienst zu starten.
Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,26 Prozent höher bei 93,64 Punkten. Hier stützten Daten vom US-Arbeitsmarkt. Demnach erreichte die Zahl offener Stellen in den USA im Juni einen Rekordstand von 6,16 Millionen. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Deutlich schwächer als erwartete Exportdaten aus Deutschland und Frankreich wirkten sich dabei jedoch nicht belastend aus. EUR/USD gab um 0,40 Prozent auf 1,1748 USD nach. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Yen durch Stärke und das Pfund Sterling durch Schwäche auf. Der südafrikanische Rand geriet nach einem gescheiterten Misstrauensvotum gegen Präsident Jacob Zuma unter Druck.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss kaum verändert bei 384,90 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich ungeachtet von Nachrichten über niedrigere Öllieferungen seitens Saudi-Arabien um 0,69 Prozent auf 52,01 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 0,43 Prozent auf 2,81 USD. Comex-Kupfer legte um 1,15 Prozent auf 2,94 USD zu. Gold handelte nahezu unverändert bei 1.265 USD (1.073 EUR). Silber, Platin und Palladium stiegen zwischen 0,31 und 1,30 Prozent.
Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,23 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future verlor 0,06 Prozent auf 163,17 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte am Ende drei Basispunkte höher bei 2,29 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Auf der Stimmung lasteten die negativen Vorgaben von der Wall Street sowie die geopolitischen Spannungen mit Nordkorea. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,54 Prozent auf 160,39 Punkte. Besonders schwach präsentierte sich der japanische Nikkei 225 aufgrund eines festen Yen. Gegen den regionalen Trend konnte der australische ASX 200 zulegen. Er wurde von Gewinnen im schwer gewichteten Finanzsektor gestützt. Mit Blick auf konjunkturelle Veröffentlichungen standen chinesische Inflationsdaten im Zentrum des Interesses. Die Verbraucherpreise stiegen in der zweitgrößten Volkswirtschaft im Juli gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent (Konsens: 1,5). Die Produzentenpreise legten wie erwartet um 5,5 Prozent zu.
Heute stehen von der Makroseite keine wichtigen Veröffentlichungen auf der Agenda. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von E.ON, Munich Re, Norma Group, Brenntag, Grammer, ABN Amro, Symrise, Koenig & Bauer, Scout24, Voestalpine, Novo Nordisk, Jenoptik und Leoni.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV1U8J | Optionsschein Call | Walt Disney Co | Hebel |
| CE7NEG | Optionsschein Put | Walt Disney Co | Hebel |
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