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07.08.17, 11:02

Marktüberblick: Investor steigt bei GEA Group ein

Der deutsche Aktienmarkt zeigte zum Wochenschluss eine breit angelegte Rally. Gestützt wurde die Kauflaune der Anleger von einem starken US-Arbeitsmarktbericht und einem schwächeren Euro. Der DAX schloss 1,17 Prozent höher bei 12.298 Punkten. Auf Wochensicht kletterte das heimische Aktienbarometer um 1,11 Prozent. MDAX und TecDAX stiegen am Berichtstag um 1,31 beziehungsweise 1,05 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 98 Gewinner (90%) und elf Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 94 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 98,6 Millionen Aktien im Wert von 3,89 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,83). An der Spitze der Performanceskala rangierten Technologieaktien, Banken und Versorger. Lediglich Titel mit Rohstoffbezug notierten schwächer. Die DAX-Spitze belegte Infineon nach einem positiven Analystenkommentar mit plus 3,80 Prozent. Die Aktien von adidas und Commerzbank sprangen um 3,52 respektive 3,46 Prozent. Siemens verlor am Indexende 0,84 Prozent. Merck gab um 0,28 Prozent nach. Im MDAX ragte die Aktie der GEA Group mit einem Anstieg um 8,73 Prozent hervor. Hier beflügelte der Einstieg des aktivistischen belgischen Investors Albert Frere. Im TecDAX haussierte S&T nach guten Quartalszahlen um 8,57 Prozent.

Ein solider offizieller US-Arbeitsmarktbericht lieferte auch der Wall Street Rückenwind. Die Zahl neugeschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg im Juli um 209.000. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs von 180.000 prognostiziert. Die Arbeitslosenquote sank wie erwartet auf ein 16-Jahres-Tief bei 4,3 Prozent. Der Dow Jones Index legte um 0,30 Prozent auf ein Rekordhoch bei 22.093 Punkten zu. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,14 Prozent nach oben auf 5.900 Zähler. 54 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. 146 neuen 52-Wochen-Hochs standen 51 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzen und Rohstoffe. Am deutlichsten verloren Versorger und Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar nach den starken US-Arbeitsmarktdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,75 Prozent auf 93,49 Punkte. Der Euro verzeichnete Kursverluste gegenüber allen anderen Majors. EUR/USD fiel um 0,81 Prozent auf 1,1772 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,35 Prozent auf 384,50 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,79 Prozent auf 52,42 USD. Baker Hughes berichtete von einem Rückgang der aktiven US-Ölbohrungen um eine auf 765. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,93 Prozent auf ein 5-Monats-Tief bei 2,77 USD. Comex-Kupfer notierte 0,24 Prozent höher bei 2,89 USD. Die Edelmetallpreise litten unter dem festeren US-Dollar. Gold verbilligte sich um 0,77 Prozent auf 1.265 USD (1.069 EUR). Silber und Palladium gaben um 2,27 und 0,70 Prozent nach. Gegen den Trend konnte Platin jedoch um 0,46 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 969,00 USD zulegen.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,22 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Wochen-Tiefs um zwei Basispunkte auf 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,17 Prozent tiefer bei 163,17 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um drei Basispunkte auf 2,27 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,62 Prozent auf 161,40 Punkte. Regionaler Spitzenreiter war der australische ASX 200 mit einem Aufschlag von rund 1,0 Prozent. Gegen den Trend notierte der Shanghai Composite mit rund 0,2 Prozent im Minus.

Heute stehen von der konjunkturellen Seite die Daten zur deutschen Industrieproduktion für den Juni sowie der sentix-Konjunkturindex für den August im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Carl Zeiss Meditec, Hypoport, Xing, Elringklinger und Alstria Office Reit.

Produktideen auf GEA Group
WKN Typ Basiswert Merkmale
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