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04.08.17, 08:51

Siemens nach Zahlen schwächer

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Donnerstag südwärts. Zur fehlenden Kauflaune trugen einige enttäuschende Quartalszahlen, der weiterhin feste Euro sowie die Zurückhaltung vor den heutigen US-Arbeitsmarktdaten bei. Der DAX endete 0,21 Prozent schwächer bei 12.155 Punkten MDAX und TecDAX verloren 0,08 beziehungsweise 0,44 Prozent. Unter den 110 größten deutschen Werten gab es 42 Gewinner (39%) und 65 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 52 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 81,4 Millionen Aktien im Wert von 3,33 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,89). Stärkste Sektoren waren Banken, Einzelhandel und Software. Am kräftigsten verloren Industriewerte, Technologiewerte und Werte aus dem Sektor Pharma & Healthcare. Die Spitze im DAX belegte Commerzbank mit plus 2,04 Prozent. ThyssenKrupp und SAP verbesserten sich um 1,27 und 1,02 Prozent. Am Indexende büßte Siemens nach Quartalszahlen 3,05 Prozent ein. Anleger bemängelten vor allem den schwächer als erwarteten Gewinnanstieg sowie die Auftragslage. Beiersdorf und ProSiebenSat.1 fielen – ebenfalls nach Präsentation des Zahlenwerks – um 1,87 respektive 1,23 Prozent.

An der Wall Street überwogen zur Schlussglocke ebenfalls die negativen Vorzeichen. Der Dow verbesserte sich jedoch erneut um 0,04 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 22.026 Punkten. Der Nasdaq 100 büßte hingegen 0,38 Prozent ein auf 5.891 Zähler. 55 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 60 Prozent. 122 neuen 52-Wochen-Hochs standen 70 neue Tiefs gegenüber. Am stärksten gesucht waren Versorgeraktien sowie Industriewerte. Die deutlichsten Abgaben mussten Energiewerte und Rohstoffwerte hinnehmen.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge mit Blick auf die heute anstehenden wichtigen US-Arbeitsmarktdaten überwiegend in engen Grenzen.  Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,05 Prozent tiefer bei 92,85 Punkten. Der Euro konnte gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg nach einem impulslosen Handel um 0,12 Prozent auf 1,1869 USD. Gesucht waren Yen und Franken in ihrer Funktion als sicherer Hafen. Deutlich unter Druck gegenüber allen anderen Hauptwährungen stand das Pfund Sterling nach der geldpolitischen Entscheidung der Bank of England. Sie hatte wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen. Ihre Wachstumsprognosen nahm die Notenbank jedoch aufgrund des Brexits etwas zurück.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,67 Prozent tiefer bei 383,17 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,84 Prozent auf 51,92 USD. Der Preis für US-Erdgas gab nach den Lagerbestandsdaten um 0,57 Prozent auf 2,80 USD nach. Comex-Kupfer verlor 0,19 Prozent auf 2,88 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,27 Prozent bei 1.275 USD (1.069 EUR). Silber und Palladium verloren 0,68 und 1,12 Prozent. Platin verbesserte sich gegen den Trend um 1,30 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 966,20 USD und überwand dabei die 200-Tage-Linie.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,25 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um vier Basispunkte auf ein 5-Wochen-Tief bei 0,45 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future endete 0,39 Prozent fester bei 163,45 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf ein 5-Wochen-Tief bei 2,24 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich.  Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,06 Prozent fester bei 161,00 Punkten.

Heute stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Juli klar im Fokus als potenzieller Market-mover. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 180.000 nach 222.000 im Vormonat. Von der Unternehmensseite richtet sich der Blick auf Quartalszahlen von Allianz, Swiss Re, Toyota, Royal Bank of Scotland und S&T.

WKN Typ Basiswert Merkmale
CE5DBE BEST Turbo-Zertifikat Bull Siemens AG Hebel 8,2
CV1K59 BEST Turbo-Zertifikat Bear Siemens AG Hebel 8,9

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