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03.08.17, 08:36

Tesla besser als erwartet

Der deutsche Aktienmarkt wurde zur Wochenmitte wieder vom Höhenflug des Euros ausgebremst und konnte somit nicht an die Vortageserholung anknüpfen. Für den DAX ging es um 0,56 Prozent nach unten auf 12.181 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte 0,02 Prozent tiefer. Der TecDAX schloss unverändert bei 2.269 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 46 Gewinner (42%) und 64 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 72 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 88,4 Millionen Aktien im Wert von 3,47 Milliarden EUR (10-Tagesdurchschnitt: 3,83). Stärkste Sektoren waren Transport, Immobilien und Versicherungen. Die kräftigsten Abgaben verbuchten Rohstoffwerte, Bauwerte und Werte aus dem Sektor Pharma & Healthcare. Die Lufthansa-Aktie sprang nach der Vorlage der endgültigen Quartalszahlen mit 3,18 Prozent an die Spitze des DAX. Vonovia stieg nach Zahlen um 1,21 Prozent. Deutsche Post notierte 1,13 Prozent höher. Die Aktien der Autohersteller zeigten nach dem Diesel-Gipfel relative Stärke zum Gesamtmarkt. Als schwächste DAX-Aktie verlor ThyssenKrupp 3,63 Prozent. Hier belastete ein Medienbericht, wonach sich der Betriebsrat gegen die Fusion der Stahlsparte mit Tata stemmt. Im MDAX profitierten Hugo Boss (+6,46%) und Axel Springer (+4,28%) von positiv aufgenommenen Geschäftszahlen.

An der Wall Street notierten die Indizes zur Schlussglocke bei schlechter Marktbreite im Plus. Der Dow rückte um 0,23 Prozent auf ein Rekordhoch bei 22.016 Punkten vor. Der Nasdaq 100 stieg um 0,32 Prozent auf 5.914 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 60 Prozent. 136 neuen 52-Wochen-Hochs standen 53 Tiefs gegenüber. An der Technologiebörse Nasdaq fielen die Breath-Daten noch schlechter aus. Stärkste Sektoren waren Industrie und Versorger. Die größten Verluste waren bei Immobilienwerten und Energietiteln zu beobachten. Apple haussierte nach erfreulichen Quartalszahlen um 4,72 Prozent. Tesla konnte mit den nachbörslich vorgelegten Quartalszahlen die Anleger überzeugen. Das Papier sprang im nachbörslichen Handel um rund 7,4 Prozent nach oben.

Der Dollar-Index notierte zum Ende des New Yorker Handels 0,17 Prozent tiefer auf einem 15-Monats-Tief bei 92,88 Punkten. Belastend wirkten neben der anhaltenden politischen Unsicherheit auch taubenhafte Kommentare des Notenbankpräsidenten der Fed in St. Louis James Bullard. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg um 0,47 Prozent auf 1,1856 USD und markierte damit ein neues 3-Jahres-Hoch. Mit Blick auf die anderen Majors präsentierten sich der Franken sowie der Yen auffällig schwach.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,73 Prozent auf 385,76 Punkte. Brent-Öl stieg nach den US-Lagerbestandsdaten um 0,95 Prozent auf 52,27 USD. Laut der EIA fielen die Rohölvorräte auf Wochensicht um 1,5 Millionen Barrel und damit etwa halb so stark, wie von Analysten erwartet. Doch verwiesen Marktteilnehmer auf eine rekordhohe Benzin-Nachfrage. Gold verlor an der Comex 0,52 Prozent auf 1.273 USD (1.069 EUR). Silber gab um 1,13 Prozent auf 16,58 USD nach.

Am Rentenmarkt ging die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,25 Prozent zurück. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Wochen-Tiefs um einen Basispunkt auf 0,49 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,07 Prozent schwächer bei 162,82 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um einen Basispunkt auf 2,27 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,57 Prozent auf 160,48 Punkte. Besonders schwach präsentierte sich der koreanische Kospi (-1,75%). Er litt vor allem unter Abgaben der schwergewichteten Samsung-Aktie und Plänen der Politik für Steuererhöhungen zu Lasten von Unternehmen und reichen Einzelpersonen.

Heute gilt es eine Flut an Konjunktur- und Unternehmensdaten zu verdauen. Von der Makroseite richtet sich der Blick vor allem auf die Juli-Einkaufsmanagerindizes für den Servicesektor in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA. Am Währungsmarkt werden die geldpolitischen Entscheidungen der Bank of England und der Tschechischen Zentralbank im Zentrum des Interesses stehen. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Siemens, Deutsche Telekom, Merck KGaA, BMW, adidas, Beiersdorf, ProSiebenSat1 Media, Continental, Fraport, Evonik Industries, MorphoSys, Rhön-Klinikum, Axa, Unicredit, Dic Asset, Stada, Dürr, Rheinmetall, Medigene, Deutz, Nordex, Compugroup Medical und Baywa.

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