
Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenauftakt den dritten Tag in Folge die negativen Vorzeichen. Wie bereits in den vergangenen beiden Wochen blieb der weiter haussierende Euro der bedeutendste Belastungsfaktor. Der DAX endete 0,36 Prozent schwächer bei 12.118 Punkten. Für den MDAX ging es um 0,54 Prozent abwärts auf 24.555 Zähler. Gegen den Trend hielt sich der TecDAX stabil mit plus 0,02 Prozent auf 2.259 Punkte. Unter den 110 größten Titeln gab es 48 Gewinner (44%) und 61 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 70 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 89,3 Millionen gehandelter Aktien im Wert von 3,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,71). Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte, Versorger und Medien. Am deutlichsten fiel das Minus bei Banken, Industriewerten und Automobiltiteln aus. Den Spitzenplatz im DAX sicherte sich RWE mit plus 1,74 Prozent. ProSiebenSat.1 verbesserte sich um 1,22 Prozent. E.ON rückte um 1,22 Prozent vor. Das Schlusslicht stellte Deutsche Bank mit einem Abschlag von 2,07 Prozent. ThyssenKrupp und Volkswagen notierten 1,29 beziehungsweise 1,28 Prozent tiefer.
An der Wall Street bot sich einmal mehr ein uneinheitliches Bild. Während der Dow 0,27 Prozent fester auf einem neuen Rekordhoch bei 21.891 Punkten schloss, gab der technologielastige Nasdaq 100 um 0,48 Prozent auf 5.880 Zähler nach. 51 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. 132 neuen 52-Wochen-Hoch standen 23 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte sowie Versorger. Kräftig abwärts ging es hingegen für Rohstoffwerte und Technologietitel.
Am Devisenmarkt blieb der US-Dollar belastet vom Chaos im politischen Washington unter Druck. Der Dollar-Index fiel um 0,44 Prozent auf ein 14-Monats-Tief bei 92,84 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD stieg um 0,78 Prozent auf ein 30-Monats-Hoch bei 1,1837 USD. Bei den anderen Majors fielen das Pfund Sterling durch Stärke und der Kanada-Dollar durch Schwäche auf.
Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,37 Prozent auf 388,06 Punkte. Brent-Öl notierte 0,25 Prozent fester auf einem 2-Monats-Hoch bei 52,65 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte nach bearishen Wettervorhersagen um 4,25 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 2,82 USD ab. Comex-Kupfer setzte seine Rally mit einem Plus von 0,64 Prozent auf ein 2-Jahres-Hoch bei 2,89 USD fort. Gold handelte 0,09 Prozent höher bei 1.270 USD (1.072 EUR). Silber, Platin und Palladium haussierten zwischen 0,32 und 0,78 Prozent.
Am Rentenmarkt gestaltete sich der Handel sehr unspektakulär. Die Umlaufrendite sank um zwei Basispunkte auf 0,30 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf 0,55 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,04 Prozent tiefer bei 161,97 Punkten und formte einen Inside Day. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,30 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh auf breiter Front nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,77 Prozent auf 161,58 Punkte. Der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe übertraf im Juli mit einem Anstieg auf ein 4-Monats-Hoch bei 51,1 Punkten die Konsensschätzung (50,4).
Von der Makroseite stehen heute die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA im Fokus. Daneben könnten die BIP-Daten für die Eurozone sowie die Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA für Impulse sorgen. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von FMC, Fresenius SE, HeidelbergCement, Infineon, Fuchs Petrolub, Comdirect, BP, Sony, Pfizer, Sprint und Apple (nachbörslich). Automobilwerte könnten Impulse von den Kfz-Absatzzahlen in den USA erhalten.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV0FZS | Classic Turbo-Zertifikat Bull | DAX | Hebel 14,5 |
| CE75VK | Classic Turbo-Zertifikat Bear | DAX | Hebel 15,0 |
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