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31.07.17, 08:39

Marktüberblick: adidas explodiert nach Zahlen

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich belastet vom weiter steigenden Euro mit negativen Vorzeichen ins Wochenende. Der DAX schloss 0,40 Prozent schwächer bei einem 3-Monats-Tief von 12.163 Punkten. Auf Wochensicht betrug das Minus 0,63 Prozent. MDAX und TecDAX verbuchten am Berichtstag Verluste von 0,68 beziehungsweise 1,10 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 16 Gewinner (15%) und 91 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 94 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 93,1 Millionen Aktien im Wert von 4,00 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,60). Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Konsumwerte und Medienwerte hinzugewinnen. Die deutlichsten Verluste verbuchten Rohstoffwerte, Versorger und Werte aus dem Sektor Pharma & Healthcare. Im DAX belegte die adidas-Aktie mit einem Kurssprung um 8,78 Prozent die Indexspitze. Der fränkische Sportartikelhersteller konnte mit deutlich besser als erwarteten Quartalszahlen sowie einer Anhebung des Ausblicks aufwarten. Daneben notierte im deutschen Leitindex lediglich noch die Aktie von ProSiebenSat.1 Media nachrichtenlos im Plus mit 0,98 Prozent. Größte Verlierer waren Linde (-2,14%) nach Quartalszahlen, Continental (-2,03%) und E.ON (-1,94%).

An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Der Dow Jones Industrial kletterte um 0,15 Prozent auf ein neues Allzeithoch bei 21.830 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,13 Prozent abwärts auf 5.909 Zähler. 51 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch mit 54 Prozent. Es gab 87 neue 52-Wochen-Hochs und 26 neue Tiefs. Gesucht waren aus Sektorensicht lediglich Healthcare und Industrie. Am deutlichsten fiel das Minus bei Konsumwerten und Rohstoffwerten aus.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Franken ab. Der Dollar-Index notierte zum Ende des US-Handels 0,60 Prozent tiefer bei 93,25 Punkten und damit unweit des am Vortag markierten Intraday-13-Monats-Tiefs bei 93,15 Zählern. Der Euro konnte nach guten Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Majors mit Ausnahme des Kanada-Dollars aufwerten. EUR/USD stieg um 0,60 Prozent auf 1,1745 USD. Bei den anderen Hauptwährungen war der Kanada-Dollar stark gesucht, während der Franken die deutlichsten Einbußen verzeichnete. Die Währung der Eidgenossen litt wie bereits an den Vortagen unter der Aussage von SNB-Chef Jordan, wonach der Franken deutlich überbewertet sei. Die Schwedenkrone fiel mit kräftigen Kursgewinnen auf. Hier beflügelten deutlich besser als erwartete BIP-Daten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte den vierten Tag in Folge um diesmal 0,70 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 386,62 Punkten zu. Brent-Öl stieg um 2,00 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 52,52 USD. Laut Baker Hughes stieg die Zahl aktiver US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche um zwei auf 766. Auf Monatssicht kletterte die Zahl um lediglich zehn und damit so wenig wie seit Mai 2016 nicht mehr. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,88 Prozent auf 2,94 USD nach. Comex-Kupfer endete 0,09 Prozent tiefer bei 2,88 USD. Gold verteuerte sich um 0,67 Prozent auf ein Monatshoch bei 1.268 USD (1.080 EUR). Silber, Platin und Palladium stiegen zwischen 0,37 und 1,10 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf 0,54 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem schwankungsreichen Handel 0,07 Prozent tiefer bei 162,03 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete zwei Basispunkte tiefer bei 2,30 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,30 Prozent auf 160,20 Punkte. Im nachrichtlichen Fokus standen die offiziellen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für China. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe gab im Juli von zuvor 51,7 auf 51,4 Punkte nach (Konsensschätzung: 51,6), der PMI für den Servicesektor fiel von zuvor 54,9 auf 54,5 Zähler.

Heute richtet sich der Blick vor allem auf die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone sowie den Chicagoer Einkaufsmanagerindex. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von HSBC Holdings, RIB Software, Sanofi, bet-at-home.com und Porsche Automobil Holding.

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