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13.07.17, 10:47

Der Euro glänzt im Juni


Der Euro hat sich in den vergangenen Wochen von seiner starken Seite gezeigt. Dies bringt der nominale effektive Euro-Wechselkurs  zum Ausdruck. In ihm werden die Austauschverhältnisse zwischen dem Euro und den Währungen der 19 wichtigsten Handelspartner  der Europäischen Währungsunion zusammengefasst. Die Schwergewichte sind die Währungen der Länder: China, USA, UK, Japan, Schweiz und Polen. Sie haben bereits einen Anteil von 70 % am effektiven Euro-Wechselkurs.

Es sah zunächst im Juni nach einer müden Seitwärtsbewegung für den Euro aus. Am 27. Juni bekam die Währung dann aber einen spürbaren Aufwertungsimpuls. Dieser war eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi, der sich positiv über den Zustand der Wirtschaft im Euroraum äußerte.

Darüber hinaus führte er den Rückgang der Inflationsrate in den vergangenen Monaten auf temporäre Einflüsse zurück. Mit der Rede des EZB-Präsidenten sind die Erwartungen über eine baldige Ankündigung der EZB zur Reduzierung der Anleihekäufe deutlich angestiegen.

Der nominale effektive Euro-Wechselkurs reagierte auf die Draghi-Rede mit einer Aufwertung um rund 1 % bis Ende Juni. Die Bewe-gung unter den Schwergewichten im effektiven Wechselkurs war allerdings nicht einheitlich. Am stärksten konnte der Euro gegenüber dem japanischen Yen (+2,4%) zulegen, gefolgt von der chinesischen Währung mit einem Plus von 2,0 % und dem US-Dollar (+1,8%). Die Euro-Aufwertung gegenüber dem polnischen Zloty und dem Schweizer Franken war mit 1,0% nur durchschnittlich. Am schwächsten reagierte der Euro gegenüber dem britischen Pfund. Der EUR-GBP Wechselkurs stagnierte.

Auch wenn die EZB in den nächsten Monaten ihren Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik konkretisiert, dürfte dieser nur behutsam und über einen langgestreckten Zeitraum erfolgen. Wir rechnen mit dem Ende des Anleiheankaufprogramms in der zweiten Jahreshälfte 2018 und einer Erhöhung des Hauptrefinanzierungssatzes im Herbst 2020. Damit bleibt die EZB auch mittelfristig eine nachhaltige Belastung für den Euro.

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