Zu Wochenbeginn sah es aufgrund der Kursverluste großer US-Technologiewerte noch nicht so aus, als sollte der DAX bald ein neues Allzeithoch erreichen. Falsch gedacht. Am Mittwoch war es so weit. Erstmals wurde die 12.900-Punkte-Marke überwunden. Nun geht es in Richtung 13.000 Zähler.
Das war heute los. Während Investoren am deutschen Aktienmarkt auf die Fed-Zinsentscheidung warteten, beschäftigten sie sich zeitgleich mit vielen anderen Dingen. Offenbar in erster Linie positiven Dingen. Demnach scheint die Europäische Zentralbank (EZB) richtig zu liegen, wenn sie die Inflationserwartungen für die Eurozone senkt und ihre lockere Geldpolitik beibehält. Die neuesten Inflationsdaten aus Deutschland zeigen es.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Verbraucherpreise im Mai 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch um 1,5 Prozent. Im April wurde noch ein Wert von 2,0 Prozent ausgewiesen. Genau diesen Wert peilen die europäischen Währungshüter langfristig an.
Das waren die Tops & Flops. Heute lief es vor allem für die Aktie der Deutschen Post richtig rund. Die Anteilsscheine des ehemaligen Staatsmonopolisten profitierten unter anderem von einer Unternehmensnachricht, wonach die Konzerntochter StreetScooter gemeinsam mit der Ford-Werke GmbH eine Partnerschaft zum Bau batteriebetriebener Lieferfahrzeuge eingeht.
StreetScooter sorgte bereits mit dem Bau eines eigenen, elektrisch angetriebenen Kleintransporters für Furore. Jetzt will man es gemeinsam mit Ford eine Nummer größer versuchen. Basis ist ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Post bzw. DHL Paket ausgestattet wird. Die Produktion startet im Juli 2017. Bis Ende 2018 werden mindestens 2.500 Einheiten im innerstädtischen Lieferverkehr der Deutsche Post DHL Group zum Einsatz kommen. Anleger erfreuen solche Nachrichten, da Elektromobilität ohnehin ein Zukunftsthema ist und sich die Post gleichzeitig auf diese Weise weniger Sorgen um irgendwelche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Innenstädten machen muss.
Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag findet der Frankfurter Börsenhandel wie gewohnt statt. Allerdings könnten die Umsätze etwas dünn ausfallen, da in den süddeutschen Bundesländern ein Feiertag begangen wird. Interessant wird es jedoch zu sehen sein, wie die ersten Reaktionen auf die Juni-Sitzung der US-Notenbank Fed ausfallen werden.
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