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13.06.17, 17:32

Der DAX, die Fed und die Frage nach der Normalität

Nach einem schwachen Wochenauftakt konnte sich der DAX am Dienstag erholen. Damit könnte uns in den kommenden Tagen doch noch der Angriff auf neue Höchststände und die 13.000-Punkte-Marke ins Haus stehen.

Das war heute los. In den vergangenen Tagen machten einige Horrormeldungen die Runde. US-Technologiewerte wie Apple, Amazon, Alphabet (Google) oder Facebook waren zu einem großen Teil für die allgemeine Börsenrallye der vergangenen Monate verantwortlich und zählten in den letzten Tagen zu den großen Verlierern. Einige Marktteilnehmer sprachen inzwischen von einer Blase, die bald platzen könnte. Horrorszenarien wurden aufgemalt. Doch eingetroffen ist davon nichts. Am Dienstag kehrte wieder Ruhe ein, während sich die zuvor regelrecht verprügelten Technologiewerte etwas erholen und damit den Gesamtmarkt antreiben konnten. Da konnten auch die leicht rückläufigen ZEW-Konjunkturerwartungen nichts negatives ausrichten.

Das waren die Tops & Flops. Nachdem die heimischen Technologiewerte SAP und Infineon gestern noch zu den größten DAX-Verlierern zählten, gehörten sie heute im Zuge einer allgemeinen Erholungsbewegung zusammen mit der Lufthansa-Aktie zu den besten Indexwerten. Die Aktie der Kranich-Airline profitiert von zuletzt starken Passagierzahlen. Im Technologieindex TecDAX war ein ähnliches Bild wie bei den Blue Chips im DAX zu beobachten. Getreu dem Motto „Die Letzten werden die Ersten sein“ waren die Verlierer des Vortages wie Dialog Semiconductor dieses Mal in der TecDAX-Spitzengruppe zu finden.

Das steht morgen an. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Geldpolitik bei ihrer letzten Sitzung unverändert gelassen. Am Mittwoch ist die US-Notenbank Fed an der Reihe. Am Markt wird mit einer Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Es wäre die zweite Leitzinserhöhung in diesem Jahr. Damit lägen die Leitzinsen in einer Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent.

Zwar schwächte sich das Wachstum der US-Wirtschaft im ersten Quartal 2017 ein wenig ab, genauso wie die Erholung am heimischen Arbeitsmarkt. Zudem sorgt die politische Lage in Washington rund um die so genannte Russland-Affäre auch an den Finanzmärkten und in der US-Wirtschaft für Unsicherheit. Allerdings dürfte dies nicht ausreichen, um Fed-Chefin Janet Yellen und die anderen US-Währungshüter dazu zu bringen, auf eine weitere Normalisierung zu verzichten. Wobei es auch festzuhalten gilt, dass Leitzinsen im Bereich von 1,0 Prozent im historischen Vergleich immer noch nicht wirklich „normal“ sind.


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