Von einer erneuten DAX-Rekordjagd war auch heute nichts zu sehen. Stattdessen sind derzeit kleine Schritte angesagt. Das heißt jedoch nicht, dass der Ausbruch nicht jederzeit erfolgen könnte. Vielleicht schon am Freitag...
Das war heute los. Am heutigen Donnerstag gingen die Briten zur Wahl. Endlich. Allerdings müssen sich Anleger bis Freitag gedulden, um den Wahlausgang letztlich auch im Börsenhandel zu verarbeiten. Wie gut, dass es noch andere Themen gab, über die es sich zu reden lohnt. Allen voran die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).
An den Leitzinsen änderte sich dieses Mal nichts. Geschäftsbanken können sich weiterhin Geld zum Nulltarif besorgen, während der Strafzins für Einlagen bei der EZB bei 0,4 Prozent verbleibt. Allerdings scheint sich die EZB so langsam darauf vorzubereiten, in die Normalisierung der Geldpolitik einzusteigen.
Schnell dürfte es jedoch nicht gehen. Die EZB senkte ihre Inflationserwartungen für den Euroraum von 1,7 auf 1,5 Prozent in 2017 und von 1,6 auf 1,3 Prozent in 2018. Außerdem stehen die europäischen Notenbanker bereit, weitere Anleihen aufzukaufen, wenn der Inflationsdruck sogar noch nachlassen sollte.
Das waren die Tops & Flops. Den zweiten Tag in Folge feierten Börsianer hierzulande die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die von 2011 bis 2016 erhobene Brennelementesteuer für verfassungswidrig zu erklären. Schließlich bedeutet dies, dass sich E.ON, RWE & Co auf milliardenschwere Erstattungen einstellen können. Am heutigen Donnerstag reagierten Analysten auf die Entscheidung. Die Kommentare waren überwiegend positiv, die Kursreaktionen der Aktien von E.ON und RWE auch, so dass sie sich erneut an die DAX-Spitze setzen konnten.
Das steht morgen an. Zum Wochenabschluss wird es in erster Linie darum gehen, die Wahlergebnisse in Großbritannien zu verarbeiten. Hier sind einige Bewegungen am Markt zu erwarten. Erinnern wir uns etwa ein Jahr zurück, als der überraschende Ausgang der Brexit-Abstimmung die Aktienmärkte weltweit durcheinanderwirbelte. Ob die Reaktionen dieses Mal so extrem ausfallen, wird sich morgen zeigen.
Ihr X-markets-Team
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