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07.10.16, 12:12

Devisen weekly: Zeichen stehen auf "hard Brexit"

EUR/GBP stieg in der vergangenen Woche stark an und notiert derzeit bei 0,88. Der Euro wertete somit gegenüber dem Pfund um 2,2% auf und befindet sich auf dem höchsten Wert seit über 5 Jahren. Insbesondere waren neben den Gerüchten zum Tapering der EZB vor allem die Äußerungen von Premierministerin Theresa May zum EU-Austritt Großbritanniens ausschlaggebend für die Pfundschwäche. Die Regierungschefin erklärte, spätestens im März 2017 Artikel 50 des EU-Vertrages auszulösen, womit die zweijährigen Austrittsverhandlungen beginnen würden. Entscheidend waren jedoch ihre Äußerungen, dass sie die Begrenzung der Zuwanderung über den Zugang zum gemeinsamen europäischen Binnenmarkt stellt. Sollte die EU-Kommission wie angekündigt bei ihrer harten Linie bleiben und einen Verbleib der Briten im Binnenmarkt bei gleichzeitiger Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ausschließen, stehen die Zeichen auf „hard Brexit“. Sollte sich dieses Szenario erhärten, wird dies das Pfund weiter unter Druck setzen. Die zufriedenstellenden Konjunkturdaten aus Großbritannien – das Wirtschaftswachstum ist weiterhin stabil und auch das Verarbeitende Gewerbe blickt optimistisch in die Zukunft – waren somit auch nicht ausschlaggebend für die Entwicklung des Währungspaares.


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