EUR/USD ging zuletzt auf 1,12 zurück und zeigte sich relativ volatil. Zwischenzeitlich verlor der Euro stark gegenüber dem US-Dollar und fiel am Freitag auf fast 1,116 EUR/USD, nachdem die Inflation und die Arbeitslosenquote für die Eurozone veröffentlicht wurden. Die geschätzte Jahresteuerung für September lag erwartungsgemäß bei 0,4%. Die Arbeitslosenquote fiel mit 10,1% etwas schwächer aus als erwartet. Nach einer vorübergehenden Erholung gab der Kurs zum Wochenbeginn erneut nach. Gerüchte um ein mögliches Zurückfahren des Anleihenkaufprogramms der EZB stabilisierten den Euro jedoch wieder. Laut Medienberichten erwägen die Notenbanker, das Volumen von monatlich 80 Mrd. € in 10-Mrd.-Schritten abzusenken, wenn es die wirtschaftliche Lage erlaubt. Wie sich der EZB-Rat mit den technischen Grenzen des Anleihenkaufprogramms zukünftig auseinandersetzt, dürfte das heute veröffentlichte Protokoll der Ratssitzung vom 8. September zeigen.
USD/JPY legte in der vergangenen Woche um 2,6 % auf 103,7 zu. Die wirtschaftliche Stimmung in Japan zeigte sich in der am Montag von der BoJ vorgestellten Firmen-Umfrage Tankan verhalten positiv. Große Produzenten planen trotz einer schwachen Binnennachfrage und einem im letzten Halbjahr starken Yen ihre Investitionen zu steigern. Offensichtlich vertrauen die japanischen Produzenten darauf, dass die BoJ, den aktuellen USD/JPY gegen Aufwertungen schützen wird. Darauf lassen auch die revidierten Yen-Kurserwartungen der Unternehmen für 2016 von 111,41 (Juni-Umfrage) auf 107,92 USD/JPY schließen. Dafür sind weitere expansive Maßnahmen nötig, um der starken Yen-Nachfrage zu begegnen.
EUR/CHF beendete die Berichtswoche bei einem Wert von 1,092. Damit wertete der Euro gegenüber dem Schweizer Franken um 0,2% auf und zeigte sich im Verlauf der Woche recht volatil. Grund für den temporären Kurssprung waren Gerüchte um das Tapering durch die EZB.
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