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10.08.16, 18:02

Weltwirtschaft, wie geht's? - Naja, es geht.


Es sind wirklich turbulente Zeiten: Das Vereinigte Königreich will aus der Europäischen Union austreten, Ängste vor einer italienischen Bankenkrise kochen hoch, und dann kam auch noch der versuchte Militärputsch in der Türkei dazu. Als wäre davor nicht schon genügend Unsicherheit in der Welt gewesen. Trotz dieser unsteten Nachrichtenlage haben sich die Finanzmärkte zuletzt wieder etwas beruhigt. Die Weltkonjunktur bricht eben auch nicht ein, um es einmal positiv zu formulieren. Es geht, weder besonders gut noch besonders schlecht.

 

Dabei mögen nur unerschütterliche Optimisten diesen Zustand als ein angenehm stabiles Gleichgewicht beschreiben. Tatsächlich ist die Liste der Risikofaktoren unverändert lang: Terroranschläge; politische Risiken rund um die Erosion der Zustimmung zur Europäischen Union und im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen; Fragezeichen rund um die Ertragskraft von Banken, aber zumindest nicht allzu sehr um deren Solvenz, wie die Ergebnisse des Bankenstresstests gezeigt haben; Sorgen um die Weltkonjunktur bei jüngst wieder rückläufigen Rohstoffpreisen.

 

Vorherrschende Meinung ist derzeit, dass diese Risiken nicht derart schlagend werden, dass das Hauptszenario einer moderat expandierenden Weltwirtschaft umgestoßen werden müsste. Auch wenn die Möglichkeiten expansiver Geld- und Finanzpolitik sicherlich an Grenzen stoßen, so liegt den Finanzmarktentwicklungen in diesen Tagen das Bewusstsein zugrunde, dass eine zur Not aktivere Wirtschaftspolitik zumindest ein Auffangnetz gegenüber potenziellen Risiken darstellt. Diese Interpretation trägt, wenn man beispielsweise an die doch überraschend schnelle Börsenerholung nach dem Brexit-Votum der Briten denkt. So wie die Bank of England mit einer Zinssenkung reagiert hat, würden wohl auch die Regierungen Eurolands die Rückführung der Haushaltsdefizite eher verlangsamen, wenn es nötig erscheint und / oder populistische Parteien an Zustimmung weiter gewinnen oder gar bei Wahlen in Regierungsverantwortung gelangen.

 

So weit, so gut. Indes bleibt ein mühsames Unwohlsein, weil es an Fantasie und Zuversicht für eine kräftige und nachhaltige Marktbewegung nach oben mangelt. So erscheinen uns in den kommenden Wochen und Monaten Seitwärtsbewegungen an Aktien- und Rentenmärkten am wahrscheinlichsten.

Dies geschieht freilich nicht ohne Schwankungen, was einer breit gestreuten Anlagestrategie das Wort redet. Gesucht bleiben dürften etwa festverzinsliche Wertpapiere niedrigerer Bonität, Anlagen in den Emerging Markets und insbesondere Aktien. Erfolg bei der Geldanlage in den derzeitigen zinslosen Zeiten ist allein in Wertpapieranlagen zu finden. Denn es gilt nach wie vor: Zielführendes Sparen ist mehr als die Fütterung des Sparschweins.

 

  

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