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15.04.16, 09:30

Devisen weekly: US-Dollar profitiert gegen EUR und JPY von positiven Wirtschaftsdaten

EUR/USD liegt aktuell bei 1,126, was einer Abwertung des Euro im Vergleich zur Vorwoche von 1,6% entspricht. Die jüngsten amerikanischen Arbeitsmarktdaten zeigen ein positives Bild. So ist die Zahl der Erstanträge von Arbeitslosenhilfe seit über 50 Wochen unter 300.000, was den robusten Gesundheitszustand des Arbeitsmarkts verdeutlicht. Trotz der rückläufigen Einzelhandelsumsätze − -0,3% mom im März − erhält die Konjunktur im aktuellen Beige Book der Fed ein positives Zeugnis. So sind neben den Preisen auch die Löhne in fast allen 12 Fed-Bezirken gestiegen. In der Eurozone sank die Industrieproduktion im Februar um 0,8% mom, wobei der Trend positiv bleibt. Die Unsicherheit über die zukünftigen Zinsschritte der Fed belasten den US-Dollar gegenüber dem Euro weiter, während die aus den Fed-Fund-Futures abgeleitete Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Juni nur noch bei rund 20% liegt. Vor diesem Hintergrund dürfte EUR/USD in der kommenden Woche volatil bleiben.

USD/JPY stieg im Vergleich zur Vorwoche von 108,81 auf 109,47, was einer Abwertung des Yen von 0,6% entspricht. Während die US-Volkswirtschaft weiterhin einen prosperierenden Arbeitsmarkt vorweisen kann, musste die japanische ein Rekorddefizit in der Leistungsbilanz vermelden. Führende japanische Notenbanker wollen weitere Zinssenkungen nicht ausschließen, doch der frühere Vize-Finanzminister Sakakibara vor Maßnahmen, die sich innerhalb kürzester Zeit als ineffektiv herausstellen würden. Der Generalsekretär der OECD, Gurría, unterstützt Premier Abe bei der geplanten Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 2017, da Japan im OECD-Durchschnitt hierbei zurückliegt. Enttäuschen die japanischen Wirtschaftsdaten in der kommenden Woche, dürfte der Yen weiter abwerten.         

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