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11.04.16, 11:35

Lufthansa-Bonitätsanleihe mit möglicher Partizipation an steigenden Marktzinsen

Autor: Hussam Masri

Die Luftfahrtbranche gerät schnell in den medialen Fokus, wenn beispielsweise Streiks die Reisenden behindern oder gar Flugunfälle zu beklagen sind. Diesbezüglich hatte die Deutsche Lufthansa mit ihren Tarifkonflikten und dem Absturz der Germanwings-Maschine ein problembehaftetes Jahr 2015 zu bewältigen.

Umso mehr äußerten sich Analysten erfreut über die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Dank niedriger Kerosinpreise und wachsender Passagierzahlen stieg das Konzernergebnis auf 1,7 Mrd. Euro nach nur 55 Mio. Euro im Vorjahr, sodass die Konzernführung auch die Dividendenzahlung wieder aufnehmen möchte. 0,50 Euro je Aktie sollen auf der Hauptversammlung Ende April vorgeschlagen werden.

Beim Ausblick für das laufende Jahr blieb Lufthansa-Chef Carsten Spohr zurückhaltend. Der Umsatz sowie das adjustierte operative Ergebnis sollen leicht steigen. Als Beitrag dazu werden auch erneute Einsparungen bei den Treibstoffkosten von rund 1,0 Mrd. Euro erwartet. Außerdem will das Management Fortschritte auf dem Weg zur angestrebten Eigenkapitalquote von 25 Prozent machen, die im Jahr 2015 bei 18 Prozent lag. Vor diesem Hintergrund der geschäftspolitischen Stabilisierung spricht für Anleger viel dafür, dass diese von der angestrebten Stärkung des Eigenkapitals und einer damit einhergehenden Verbesserung der Kreditwürdigkeit bei aktuell noch hohen Renditeaufschlägen profitieren können.

1,50 Prozent p.a. fester Mindestzins und Partizipation an einem stark steigenden 3-Monats-Euribor® bis 3,75 Prozent p.a.

Mit dem Mindestzinssatz von 1,50 Prozent p.a. bietet die DekaBank Deutsche Lufthansa Bonitätsanleihe Flex 07/2022 aktuell attraktive Zinserträge für die Laufzeit von rund sechs Jahren und zwei Monaten. Darüber hinaus erhält der Anleger die Möglichkeit, an stark steigenden Marktzinsen bis zu einem 3-Monats-Euribor® von 3,75 Prozent p.a. zu partizipieren.

Die Zinszahlungen sind vierteljährlich vorgesehen, nachdem am 11.07.2016 die erste Ausschüttung erfolgt und sofern es während der Laufzeit beim Referenzschuldner zu keinem Kreditereignis kommt. Vor dem Start des jeweiligen Dreimonatszeitraums wird hierfür der Zins festgelegt und anschließend auf den investierten Nennbetrag von 1.000,00 Euro bezogen. Da der täglich schwankende 3-Monats-Euribor® als Referenzsatz im Moment bei -0,245 Prozent notiert (Stand 01.04.2016), käme aktuell der Mindestzinssatz von 1,50 Prozent zur Anwendung.

Dieser Mindestzinssatz gilt, solange der 3-Monats-Euribor® nicht über 1,50 Prozent steigt. Sollte es in den kommenden gut sechs Jahren aber zu einem starken Anstieg der Marktzinsen kommen, kann auch die Verzinsung der Bonitätsanleihe Flex ein höheres Niveau erreichen. Denn sobald der 3-Monats-Euribor® bei der Zinsfestlegung für das kommende Vierteljahr über 1,50 Prozent notiert, wird der höhere Satz herangezogen. Wenn der 3-Monats-Euribor® beispielsweise auf 2,50 Prozent klettern würde, läge die Verzinsung der Bonitätsanleihe Flex bis zum nächsten Zahlungstag bei 2,50 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag. Der festgelegte Höchstzinssatz von 3,75 Prozent p.a. bildet jedoch die Obergrenze.

Anleger können also mit der Bonitätsanleihe Flex ihre persönliche Erwartung eines wieder steigenden Zinsniveaus umsetzen und gleichzeitig eine aktuell überdurchschnittliche Mindestverzinsung von 1,50 Prozent p.a. nutzen, bis am 11.07.2022 die Rückzahlung des Nennbetrags vorgesehen ist. Dementsprechend sollte der Anlagehorizont bis zu diesem Zeitpunkt reichen, da eine vorzeitige Veräußerung zwar möglich ist, aber die Gefahr von Kursverlusten beinhaltet.

Besonders zu beachten ist bei der Bonitätsanleihe Flex das Referenzschuldnerrisiko. Damit die Zinsen regelmäßig fließen und der Nennbetrag am Laufzeitende in voller Höhe zurückgezahlt wird, muss demnach die Kreditwürdigkeit des zugrunde liegenden Unternehmens gegeben sein. Somit setzt der Anleger darauf, dass die Lufthansa AG exakt bis zum 04.07.2022 nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät und folglich kein Kreditereignis auslöst.

Ein solches Kreditereignis würde zum Beispiel aus einer Insolvenz der Lufthansa AG resultieren. Auch das Ausbleiben einer Zahlung von Verbindlichkeiten oder deren Restrukturierung beispielsweise durch eine Laufzeitverlängerung würden ein Kreditereignis auslösen. Als Folge wären nicht nur die künftig noch vorgesehenen Zinszahlungstermine hinfällig, sondern vor allem wäre die Rückzahlung des Nennbetrags betroffen. Statt der vollständigen Rückzahlung im Juli 2022 würde der Anleger nun einen Barausgleichsbetrag erhalten, der sich nach einem standardisierten Verfahren aus dem ermittelten Marktwert einer Verbindlichkeit der Lufthansa AG ergäbe. Dabei entstünde ein Verlust und sogar der Totalausfall des investierten Nennbetrags wäre möglich, da der ermittelte Marktwert auch null betragen kann.

Außerdem darf neben dem Referenzschuldnerrisiko auch das Emittentenrisiko nicht unberücksichtigt bleiben. Dies bedeutet, dass die DekaBank mit ihrer Kreditwürdigkeit für die geplanten Zinszahlungen und die vollständige Nennbetragsrückzahlung am Laufzeitende einsteht. Eine Zahlungsunfähigkeit der DekaBank würde folglich zu Verlusten führen, die ebenfalls bis zum Totalverlust reichen können.

Die DekaBank Deutsche Lufthansa Bonitätsanleihe Flex 07/2022 mit der WKN DK0G01 steht vom 11.04.2016 bis zum 29.04.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit* und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Euro je Stück) ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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