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04.03.16, 10:30

Devisen Weekly - Euro gegen USD in Erwartung der EZB-Sitzung schwächer, Pfund im Aufwärtstrend

EUR/USD fiel im Wochenverlauf von 1,103 um 1,6% auf 1,086. Grund für die Abwertung des Euros sind die Erwartungen über neue monetäre Lockerungen durch die EZB, die durch die geringe Gesamtinflationsrate in der Eurozone von -0,2% (yoy) verstärkt werden. Die wirtschaftliche Lage schwächt sich zunehmend ab: Der Markit PMI im verarbeitenden Gewerbe lag im Februar bei 51,2 (-1,1 zum Vormonat). In den USA legte der ISM im verarbeitenden Gewerbe auf 49,5 zu (+1,3 zum Vormonat). Positiv aufgenommen wurden die von ADP gemeldeten 214.000 neu geschaffenen Jobs. Optimistisch äußerte sich der Präsident der Fed San Francisco: Er sieht eine robuste US-Wirtschaft mit einer starken Nachfrage und einem baldigen Erreichen des Inflationsziels. Sollte sich die wirtschaftliche Lage in den USA weiter verbessern, wird der US-Dollar aufwerten.

EUR/GBP sank im Vergleich zur Vorwoche von 0,791 auf 0,771, was einer Aufwertung des Pfundes um 2,6% entspricht. Grund dafür ist die sich abschwächende Stimmung in der Eurozone, die den Euro zunehmend unter Druck setzt. Die jüngste Aufwertung des Pfundes ist jedoch nicht Ausdruck einer sich erholenden britischen Konjunktur: Der Markit PMI im verarbeitenden Gewerbe sank im Februar auf 50,8 (52,9 im Januar). Daneben nahm das GfK Konsumentenvertrauen im gleichen Monat um 4 Punkte auf einen Wert von 0 ab. Eine stagnierende britische Wirtschaft könnte die Bank of England veranlassen, ihre Geldpolitik zu lockern. Investmentfonds warnen vor einem möglichen Brexit: Dieser würde ihrer Meinung nach das britische Wirtschaftswachstum schwächen und Investoren abschrecken. Wir sehen EUR/GBP für die nächste Woche um 0,780.


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