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21.12.15, 14:00

2016 - Erfreuliche Signale für die deutsche Konjunkturentwicklung

2016 sehen wir die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft als gut an. Es gibt erfreuliche Signale von der Produktion im Produzierenden Gewerbe (Industrie, Bau und Energie) und den Auftragseingängen, die im Oktober beide den vorübergehenden Abwärtstrend beenden konnten. Wir gehen davon aus, dass sich jetzt die gute Stimmung der Unternehmen in einer Belebung der Investitionen bemerkbar macht, nachdem die Investitionen in den vergangenen beiden Quartalen überraschend zurückgingen. Ursache dafür waren vor allem die Unsicherheit in Hinblick auf die Entwicklung in China und vielen anderen Schwellenländern sowie die griechische Schuldenkrise. Die Weltkonjunktur dürfte 2016 wieder etwas mehr Tempo aufnehmen und der exportorientierten deutschen Wirtschaft positive Impulse liefern. So ist mittlerweile die Lage in China besser als erwartet. Die jüngsten Daten weisen auf eine moderate Verlangsamung des Wachstumstempos der chinesischen Wirtschaft hin. Hinzu kommt der sich festigende konjunkturelle Aufwärtstrend der Eurozone. Zusammen sollte das den zuletzt etwas schwächeren Exporten wieder Auftrieb verleihen.

Die unerwartete Investitionsschwäche der deutschen Wirtschaft konnte 2015 weitestgehend vom staatlichen und privaten Konsum ausgeglichen werden, der auch 2016 die stärksten Impulse liefern dürfte. Der staatliche Konsum, der im dritten Quartal um 1,3% qoq zugelegt hat, wird aufgrund der hohen Ausgaben für die Asylsuchenden bis auf Weiteres wohl auf einem hohen Niveau verharren, da ein Ende des Zustroms von Kriegsflüchtlingen nicht absehbar ist. Davon profitiert ebenfalls der private Konsum. Zwar wird der Effekt sinkender Ölpreise auslaufen, jedoch sollten die steigenden Löhne, der anhaltende Aufbau von Arbeitsplätzen und die niedrigen Sparzinsen für ein ausgezeichnetes Konsumklima sorgen. Wir gehen davon aus, dass das BIP nach einem erwarteten Plus von 1,6% in diesem Jahr 2016 um 1,9% zulegen wird.

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