Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Der Zahlenreigen und die HV-Saison kamen richtig in Fahrt.
Die Aktien von Bayer, K+S und BASF schnitten dabei überdurchschnittlich gut ab. Der Datenreigen geht in der kommenden Woche weiter. Neben zahlreichen Dickschiffen kommt auch für eine Vielzahl von Nebenwerten die Stunde der Wahrheit. Eine zentrale Rolle für die weitere Entwicklung der Märkte wird jedoch einmal mehr die Entwicklung in der Ukraine spielen. Aus technischer Sicht notiert der DAX® auf einem brisanten Niveau.
Zahlenreigen kommt in Fahrt
In der kommenden Woche werden unter anderem die DAX®-Konzerne Adidas, BMW, Beiersdorf, Commerzbank, Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom, Fresenius SE, Fresenius Medical Care, LANXESS und Siemens ihre Zahlen für das vergangene Quartal vorlegen. Die Aktie von Adidas kam in den zurückliegenden Wochen stark unter Druck. Ursache war unter anderem der Streik bei einem wichtigen Zulieferer in China. In der vergangenen Woche drehte die Aktie allerdings. Ist das die Wende? Deutsche Telekom und Siemens stecken inmitten von Übernahmespekulationen. Bei den Bonnern erhielt die Spekulation um eine Fusion der US-Tochter mit Sprint neue Nahrung. Bei Siemens wird gespannt auf die Antwort auf GEs Übernahmeangebot für Alstoms Energiesparte gewartet. Ferner laden unter anderem Adidas, Commerzbank HeidelbergCement und Merck KGaA zur Hauptversammlung.
Vorsicht in der zweiten Reihe
Brisant könnte es auch unter den Nebenwerten werden. So werden unter anderem Aareal Bank, Deutz, Dialog Semiconductor, Fuchs Petrolub, Gea, Kuka, Metro, Symrise und Wacker Chemie Zahlen vorlegen. Die Aktie der Aareal Bank ging zuletzt durch die Decke. Dialog Semiconductor könnte von den guten Apple-Zahlen profitieren.
Technisch spannend
Einige Titel notieren aktuell an sehr wichtigen Marken. Eine Verletzung in den kommenden Tagen könnte für große Bewegung nach oben bzw. unten sorgen. So versucht die BMW-Aktie derzeit mit allen Mitteln die 161,8%-Retracementlinie zu verteidigen. Wird sie unterschritten, droht eine kräftige Korrektur. Bei der Deutschen Bank ist es die Unterstützung bei EUR 31, die Chartisten wohl streng beobachten. Solange sie noch hält, besteht die Chance auf eine Rebound. Wenn nicht, dann...! Henkel arbeitet daran, die Widerstandsmarke von EUR 79 zu durchbrechen. Solange es jedoch noch nicht geschehen ist, sollten Anleger weiter abwarten. Schließlich ist das Abwärtsrisiko noch hoch.
Was machen die Frühindikatoren?
Neben Unternehmenszahlen werden Anleger natürlich auch wieder einige Konjunkturdaten im Auge behalten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einkaufsmanagerindizes aus China, Europa und den USA, die EZB-Pressekonferenz und die US-Arbeitsmarktdaten fallen.
Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
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