DAX VERLIERT ERNEUT
Die Talfahrt des DAX hielt auch vergangene Woche an, auch wenn sich der Abwärtstrend verlangsamte. Der deutsche Aktienindex fiel um 0,91 Prozent auf 9.306,48 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit Mitte Dezember. Zwischenzeitlich sah es noch nach einer leichten Erholung aus, nachdem die Notenbank der Türkei den Leitzins drastisch von 4,50 auf 10 Prozent erhöhte, um damit den dramatischen Kursverfall der Lira zu stoppen. Auch Notenbanken in Indien und Südafrika hoben den Leitzins an. Infolgedessen stiegen die Kurse zur Wochenmitte leicht. Anleger sahen die längst überfällige Erhöhung als Zeichen, das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Schwellenländer zurückzugewinnen. Doch die Wirkung dieser Maßnahme verpuffte schnell, die Währungen verloren
weiter, die Flucht ausländischer Investoren konnte nicht gebremst werden. Auch Notenbanken in Indien und Südafrika hoben den Leitzins an. Infolgedessen stiegen die Kurse zur Wochenmitte leicht. Anleger sahen die längst überfällige Erhöhung als Zeichen, das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Schwellenländer zurückzugewinnen. Doch die Wirkung dieser Maßnahme verpuffte schnell, die Währungen verloren weiter, die Flucht ausländischer Investoren konnte nicht gebremst werden.
Auch andere europäische Börsen im Minus
Auch an anderen europäischen Börsen mussten Kursverlustehingenommen werden.Der Euro Stoxx 50 verlor auf Wochensicht 0,47 Prozent. Die stärksten Verluste verbuchten in der Eurozone österreichische Aktien (-2,55 Prozent), portugiesische Titel verloren 1,13 Prozent, griechische 1,23 Prozent. Spanische (+0,52 Prozent) und französische Aktien (+0,10 Prozent) konnten sich allerdings gegen den Abwärtstrend behaupten. Für positive Stimmung in Frankreich sorgten überraschend gute Konjunkturzahlen. So stieg das Verbrauchervertrauen von 85 auf 86 Punkte. Auch in Italien wurden die Verbraucher wieder zuversichtlicher. Der Index legte dort von revidiert 96,4 auf 98,0 Punkte zu. Analysten hatten nur mit einem Plus auf 96,7 Zähler gerechnet. Enttäuschend war in Italien aber der Geschäftsklimaindex, der von 98,2 auf 97,7 Punkte fiel. Wenig erfreulich zeigte sich auch der Geschäftsklimaindex für die gesamte Eurozone. Er fiel im Januar von revidiert 0,20 auf 0,19 Punkte. Erwartet worden war ein Anstieg auf 0,27 Zähler.

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