Zugegeben, es gibt in diesen Tagen scheinbar wenige Gründe, abseits der heimischen Grenzen zu investieren. Demonstrieren Deutschlands Standard- und Nebenwerte doch eine relative Stärke, die kaum zu überbieten scheint. Unter 170 von HypoVereinsbank onemarkets analysierten Länderindizes schoben sich sechs deutsche Barometer unter die Top 15. Dazu zählten DivMSDAX® (Total Return) Index EUR, TecDAX® (Total Return) Index EUR, DAX® und Solactive® German Mergers & Acquisitions Performance Index. Andere Länder und/oder Branchen auf dem Zettel zu haben, schadet allerdings nicht. Schließlich sollten Risiken möglichst breit diversifiziert sein. Ein Sektor, der im vergangenen Jahr häufig zu den Verlierern der Woche zählte, waren Basic Resources. In der zurückliegenden Woche konnte der Sektor hingegen deutlich zulegen.
Edelmetall-Aktien bilden Aufwärtstrend
Goldbullen würden nun sagen: Der Goldpreis bildet einen Aufwärtstrend. Schließlich hat sich der Kurs schon deutlich vom Tiefststand zur Jahreswende distanziert. Der seit Februar 2013 gebildete Abwärtstrend ist allerdings weiterhin intakt und wird erst gebrochen, wenn das Edelmetall über 1.270 Dollar pro Unze steigt. Der geringfügige Anstieg seit Jahresbeginn hat allerdings gereicht um Indizes wie den NYSE Arca Junior Gold BUGS (Price-) Index und NYSE Arca Gold Miners (Price-) Index deutlichen Auftrieb zu geben. Beide Indizes bilden inzwischen einen kurzfristigen Aufwärtstrend. Wie lange er jedoch anhält, wird maßgeblich vom Goldkurs abhängen. Der Silberpreis hat sich vergangene Woche kaum von der Stelle gerührt. Dennoch legte der Solactive® Global Silver Miners Total Return Index überdurchschnittlich stark zu. Alu und Nickel ziehen Rohstoffaktien
Die starke Performance im Rohstoffsektor beschränkte sich keineswegs auf Förderer von Gold und Silber. Begünstigt durch festere Notierungen von Industriemetallen wie Aluminium und Nickel konnten auch andere Rohstoffindizes in der vergangenen Woche zulegen. So nähert sich der STOXX® Europe 600 Basic Resources (Net Return) Index (EUR) wieder der oberen Range des seit August 2013 gebildeten Seitwärtstrends zwischen 700 und 800 Punkten. Ein ähnliches Bild zeigt derzeit auch der STOXX® Global 1800 Basic Resources (Net Return) Index (EUR) in der Bandbreite zwischen 220 und 250 Punkten.
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 17. Januar 2014, 17:30 Uhr
Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.
Die unverzichtbare Übersicht für Anlageberater und Vermögensverwalter zu Kredit-Ratings und Credit Default Swaps in Deutschland aktiver Emittenten von Zertifikaten und strukturierten Produkten.