![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Strategische Neuausrichtung der Deutschen Telekom AG zeigt Wirkung
Die Deutsche Telekom AG ist der führende Telekommunikationsanbieter in Deutschland und zählt zu den größten Telekommunikationsunternehmen in Europa. In 2012 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 230.000 Mitarbeiter. Die Angebotspalette des Unternehmens umfasst neben den Bereichen Festnetz, Mobilfunk und Internet für Privatkunden auch Informations- und Kommunikationslösungen für Geschäftskunden. 2012 lag der Jahresumsatz bei 58,2 Mrd. EUR, davon wurde mehr als die Hälfte davon im Ausland erwirtschaftet. Außerhalb Deutschlands kämpft das Unternehmen hauptsächlich auf dem US-Markt um Marktanteile. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, fusionierte die US-Tochter T-Mobile im Mai diesen Jahres mit dem Mobilfunkanbieter MetroPCS. Durch den Zusammenschluss erhöhte sich die Anzahl der Kunden um eine Million auf insgesamt ca. 45 Millionen Kunden. Dank der strategischen Neuaufstellung der US-Tochter konnte der Bonner Konzern nach überraschenden Zahlen im zweiten Quartal, auch im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten übertreffen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Umsatz um sechs Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Im letzten Monat gab die US-Tochter bekannt, durch die Emission von Anleihen und weiteren Aktien die Kapitalbasis zu erhöhen. Umgerechnet 3 Milliarden Euro sollen somit eingesammelt werden und die finanzielle Flexibilität gesichert werden. Ein Teil des frischen Kapitals soll dazu genutzt werden um neue Frequenzen zu kaufen, da im Netz-Bereich erheblichen Nachholbedarf gegenüber der Konkurrenz besteht. Smartphone-Nutzer dürften das neue Vorhaben begrüßen, da in der heutigen Zeit immer größere Datenvolumina abgefragt werden und das Netz dabei eine entscheidende Rolle spielt. Ob die US-Tochter durch die angestrebten Verbesserungen neue Kunden für sich gewinnen kann, bleibt zu diesem Zeitpunkt offen. Positive Nachrichten gab es auch vom Heimatmarkt Deutschland. Unternehmensberichten zufolge konnte der Konzern im dritten Quartal 470.000 Vertragskunden hinzugewinnen. Im Jahresvergleich bedeutet das ein Zuwachs von 2 Millionen Neukunden im Mobilfunkbereich. Gemeinsam mit einem Ärztesoftwarehersteller konnten die Bonner die Ausschreibung für die elektronische Gesundheitskarte gewinnen können. Sollte die Probephase des Projekts positiv verlaufen, wäre dies ein lukratives Geschäft für den Telekommunikationsriesen, da ca. 70 Millionen gesetzlich Versicherte davon betroffen wären. Sorgen gibt es dagegen aus anderen Teilen Europas. Durch die zunehmende Regulierung und die schwache Konjunktur verschärft sich die Lage für die Telekommunikations-Industrie, so Telekom-Chef Obermann. Daher könnte es weiterhin im Interesse des Konzerns sein, das Wachstum im amerikanischen Markt voranzutreiben. Letzte Woche gab die Telekom eine Partnerschaft mit dem US-Kurznachrichtendienst Twitter Inc. bekannt. "Der Aktionär" schreibt, dass die Telekom auf bestimmten Smartphone-Modellen zum Frühjahr ein sogenanntes Widget anbieten möchte. Telekom-Kunden soll es somit ermöglicht werden, mit einem Blick die aktuellsten Themen verfolgen zu können. Offen bleibt, inwiefern die Partnerschaft das Wachstum vorantreiben könnte. Ob die gegenwärtige Situation in Europa in Zukunft ein Risikofaktor für das Unternehmen darstellen wird, bleibt abzuwarten. Bisher hat die Telekom die Probleme in Europa gut überstehen können, nicht zuletzt durch den Aufschwung der US-Tochter. Aus charttechnischer Sicht konnte die Aktie zuletzt das wichtige Widerstandslevel um die 11 EUR Marke überwinden und konsolidiert momentan um den Kurs von 11 und 11,50 EUR. Gegenwärtig gilt das ausgenommene Widerstandslevel und gleichzeitige Hoch aus dem Jahr 2011 um die 11 EUR nun als Unterstützung. Betrachtet man das 5 Jahreschart, ist zu erkennen, dass die Aktie weitere Unterstützung um das 10 EUR Level finden sollte. Derzeit bewerten 18 Analysten bei Bloomberg die Telekom-Aktie mit "KAUFEN" und 13 Analysten mit "HALTEN". 11 der Analysten setzen Telekom auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 11,22 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses der Deutschen Telekom von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Discount-Zertifikat auf die Deutsche Telekom AG
Aktienanleihe auf die Deutsche Telekom AG
Bonus Cap-Zertifikat auf die Deutsche Telekom AG
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.