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05.12.13, 17:39

Im Fokus: BASF SE

  • Kurzprofil:
    BASF ist gemessen an der Marktkapitalisierung und am Umsatz der größte Chemiekonzern der Welt. Er bietet unter anderem Chemikalien, Kunststoffe und Pflanzenschutzmittel. Große Stütze des Konzerns ist zudem der Öl- und Gas-Bereich.
  • Daten & Fakten:
    Im dritten Quartal 2013 ging der Umsatz um 3,4 Prozent und das EBIT um 7,6 Prozent gegenüber dem
    Vorjahreszeitraum zurück. Im Vorfeld der Bekanntgabe gingen einige Analysten noch von einem deutlich kräftigeren Rückgang aus. Für das Gesamtjahr hält der Konzern an den Prognosen fest. Demnach strebt BASF weiterhin ein organisches Umsatzwachstum und einen Anstieg des EBIT vor Sonderaufwendungen an.
  • Perspektiven:
    Die Zahlen zum dritten Quartal machten einmal mehr deutlich, wie ertragreich die Spezialchemieaktivitäten sind. Angesichts einer soliden Bilanz könnte BASF nach Einschätzung von Markus Mayer, Analyst bei Kepler Cheuvreux, in diesem Bereich Akquisitionen tätigen. Dies gilt auch für den zweiten stark wachsenden Bereich Pflanzenschutz. Schließlich soll dort der Umsatz bis 2020 auf acht Milliarden Euro steigen. 2012 waren es noch 4,7 Milliarden EuroNach Angaben von Thomson Reuters erzielte BASF 2012 nur knapp 19 Prozent der Umsätze in Asien. Bis 2020 sollen dort 10 Milliarden Euro investiert werden, um vom dortigen Wachstum zu partizipieren. Damit nicht genug. Zahlreiche Studien weisen zudem darauf hin, dass die Weltwirtschaft im kommenden Jahr an Fahrt gewinnt. Das dürfte nach Einschätzung vieler Experten dazu führen, dass nicht nur der Umsatz zulegt, sondern auch Preiserhöhungen in einigen Bereichen möglich sind.                                           
  • Bewertung:
    Das KGV für 2014 liegt nach Konsens-Schätzungen von Bloomberg bei 14,2 und die Dividendenrendite bei 3,4 Prozent. Laut Thomson Reuters stufen 16 Analysten die Aktie zum Kauf, 15 mit „halten“ ein. "Verkaufen"-Einschätzungen gibt es 8.
  • Risiko:
    Kommt die weltweite Konjunkturerholung nicht wie gewünscht, könnten die Margen weiter unter Druck geraten. Zudem musste BASF kürzlich wegen der Unruhen ihre Ölaktivitäten in Libyen vorübergehend einstellen. Wann sie wieder aufgenommen werden, ist noch offen.

Technische Analyse: Rücksetzer auf Retracementlinie – was nun?

 


Chart BASF SE; Quelle: www.tradesignal.com
Dargestellter Zeitraum vom 29.11.2008 bis 28.11.2013. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

  • Langfristig bildet die Aktie von BASF einen Aufwärtstrend. Allerdings setzte vor einigen Tagen auch beim Chemieriesen eine Korrekturphase ein.(Oberer Chart)
  • Aktuell zeigt sich im Bereich von EUR 75,30 eine starke Unterstützungsmarke. Sie resultiert aus den Tiefs vom November und der 61,8%-Retracementlinie. Solange diese Marke hält, besteht die Chance auf einen Rebound bis zum Allzeithoch bei rund EUR 79. Andernfalls droht eine Korrektur bis zur 50%-Retracementline (EUR 74,13) oder gar auf EUR 72,95.(Unterer Chart)
 


Produkt für spekulative Anleger

  • HVB Mini Future BULL (HY1K8N)
  • Briefkurs des Mini Future BULL: EUR 1,21
  • Kurs des Basiswerts: EUR 75,61
  • Basispreis: EUR 63,607335
  • Knock Out Barriere: EUR 65,75
  • Hebel: 6,21
  • Finaler Bewertungstag: Open End

 Produkt für offensive Anleger

  • Aktienanleihe (HY1XGH)
  • Briefkurs der Aktienanleihe: 100,14 Prozent
  • Kurs des Basiswerts: EUR 75,61
  • Basispreis: EUR 70
  • Zinszahlung: 5,60 % p.a.
  • Fälligkeitstag: 23.10.2014

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 5.12.2013; 14:47 Uhr

Mini Future Bull
Funktionsweise
: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder ein Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen gehören der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings werden der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder unterschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie oder der Index zulegt.
Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert, drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-Out-Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.

Aktienanleihe
Funktionsweise:
Aktienanleihen haben einige wichtige Merkmale. Sie beziehen sich stets auf eine Aktie. Sie bieten einen festgelegten Zinsertrag. Zudem werden bei Emission dieser Wertpapiere ein Basispreis und das Laufzeitende festgelegt. Die Laufzeit ist beschränkt. Die Zinszahlung wird an den festgelegten Stichtagen unabhängig vom Kurs der Aktie an den Anleger ausbezahlt. Die Rückzahlung des Nominalbetrags am Laufzeitende richtet sich allerdings nach dem Aktienkurs. Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag auf Höhe des Basiswerts oder darüber, wird der Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Liegt der Aktienkurs hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine festgelegte Anzahl von Aktien.
Chance: Anleger können mit einer Aktienanleihe auch im Fall eines Seitwärtstrends der Aktie einen Gewinn erzielen.
Risiko: Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger statt des Nominalbetrags eine festgelegte Zahl von Aktien. Dies kann einen deutlichen Verlust bedeuten. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

"onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält  die deutsche Emittentin UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die Emittentin UniCredit Bank AG zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 9 Prozent (DDV Statistik vom 30.09.2013). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio) beträgt 20,7 Prozent (Zwischenbericht vom 30.09.2013).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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