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BASF übertrifft im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten
Die BASF SE, mit Hauptsitz in Ludwigshafen, gehört zu den größten Chemiekonzernen der Welt. Nach eigenen Angaben werden über 110.000 Mitarbeiter beschäftigt, die Kunden auf der ganzen Welt betreuen. Geforscht und produziert wird an den sechs Verbund- und rund 380 Produktionsstandorten. Tätig ist der Konzern in den Bereichen organische und anorganische Chemie, Kunststoffe, Pflanzenschutz sowie in der Exploration und Produktion von Öl und Gas. Der Chemiekonzern ist durch optimierte Logistik und Infrastruktur sowie einer Weiterverwendung von Reststoffen auf eine hoch effiziente Nutzung von Energie und Rohstoffen ausgelegt. Dem deutschen Konzern gelang es im dritten Quartal 2013 deutlich zu wachsen. Nach eigenen Angaben sei der Umsatz nämlich auf etwa EUR 17,7 Mrd. gestiegen. Im Vorjahreszeitraum lag dieser 1,5% tiefer. Von Januar bis September waren es sogar 3,1% mehr als in der gleichen Periode 2012. Besonders auffällig im Quartalsbericht ist dabei die Entwicklung des Gasgeschäfts. Im Segment Oil & Gas stieg der Umsatz im dritten Quartal nämlich um 25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies sei unter anderem steigender Mengen im Gebiet Natural Gas Trading zu verdanken. Wie das "Handelsblatt" schreibt, sei es BASF dank mehrerer Sparmaßnahmen auch gelungen, den Gewinn zu erhöhen. Mit EUR 1,7 Mrd. lag er sogar über den Erwartungen der Analysten. Allerdings geschah dies nur auf Quartalssicht. In den ersten neun Monaten 2013 liegt das Ergebnis nämlich unter dem Vorjahreswert, was nach Unternehmensangaben nicht zuletzt wegen des negativen Effektes schwacher asiatischer Währungen zu erklären sei. BASF versuche nach eigenen Angaben mithilfe seiner starken F&E-Kapazitäten neue Märkte zu erschließen und so seinen Wert zu steigern. Ziel sei das weltweite Wachstum der Chemieproduktion um mindestens zwei Prozentpunkte pro Jahr zu übertreffen. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz arbeitet das Unternehmen aktiv an der Optimierung seines Portfolios und der Verbesserung seiner betrieblichen Effizienz. Wegen hohen Zielen, die sich der Konzern selber setzt, sind Übernahmen zur Weiterentwicklung der Produktpalette denkbar. Im Bereich Pflanzenschutz wolle das Chemieunternehmen beispielsweise bis 2015 mehr als EUR 6 Mrd. umsetzen, so "Der Aktionär". 2012 waren es im Vergleich weniger als EUR 4,7 Mrd. Eine solche Steigerung könnte das Unternehmen durch den Ausbau seiner Kapazitäten verwirklichen. Auch die Akquisition des US-Konzerns Becker Underwood im letzten Jahr, könnte eine entscheidende Rolle für das ambitionierte Wachstumsziel spielen. Trotz solchen Investitionen wird Sparen bei BASF weiter groß geschrieben. So wurde vor kurzem bekannt, dass 650 Stellen im Bereich Lack- und Farbpigmente gestrichen werden sollen. Diese Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Umstrukturierung erlauben dem Konzern entsprechend auf die Marktentwicklung zu reagieren, was das Geschäft künftig rentabler machen könnte. Bei einem aktuellen Kurs von 75,78 EUR bewerten derzeit 14 Analysten bei Bloomberg die BASF Aktie mit "KAUFEN" und 19 Analysten mit "HALTEN". 6 der Analysten auf Bloomberg setzen BASF auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 75,93 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses der BASF SE von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden Zertifkate auswirken können. Aktienanleihe auf BASF SE
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