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Qualcomm - Gewinn stieg um 31% im 3. Quartal
Die Geschichte von Qualcomm begann im Jahre 1985, als sieben Visionäre sich vereinten, um ein Unternehmen zu gründen, dass den Markt für Telekommunikation aufmischen sollte. So entwickelte Qualcomm zunächst eine Digitalmobilfunktechnologie, die von dem US-Militär verwendet wurde. Heute konzentriert sich der Konzern mit Sitz in San Diego auf die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf der Grundlage einer modernen drahtlosen Breitbandtechnologie. Auf die Geräte- und Dienstleistungseinheit entfallen nach eigenen Angaben rund 68% des Gesamtumsatzes. Sie liefert integrierte Schaltkreise (Chips) und Systemsoftwarelösungen für führende Mobiltelefon- und Infrastruktur-Hersteller. Qualcomm verfolgt ein Geschäftsmodell ohne eigene Fertigungskapazitäten und beauftragt verschiedene Halbleiterhersteller mit der Fertigung seiner Halbleiterprodukte. Wie der Konzern vor kurzem in einem Finanzbericht bekannt gab, wurden im dritten Quartal 2013 ca. 172 Mio. integrierte Schaltkreise der Gattung Mobile Station Modem (MSM) verkauft, nach rund 141 Mio. im Vorjahr. Dies half, den gesamten Umsatz auf ca. USD 6,24 Mrd. im dritten Quartal zu steigern, ein Anstieg von 35% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie "The Wall Street Journal" berichtet, sei dies vor allem dank der weltweit hohen Nachfrage nach Smartphones und Tablets, in denen die Chips von Qualcomm zu finden sind, möglich gewesen. Auch die beiden Marktführer Apple und Samsung seien Kunden des Chip-Herstellers. Der Gewinn konnte dank des Umsatzwachstums auch verbessert werden. So betrug er von Juni bis September stolze USD 1,58 Mrd. - das sind 31% mehr als vor einem Jahr. Dies könnte auch auf das rentable Lizenzgebührensegment, welches etwa 30% des Gesamtumsatzes ausmacht, zurückzuführen sein. Offen bleibt, wie sich der Markt für Mobilgeräte entwickelt. Bei sinkender Nachfrage könnte nämlich ein Preisdruck entstehen, der bei Qualcomm auf die Margen drückt. Hierin liegt ein Risiko für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Qualcomm ist auf Chips spezialisiert, die als Prozessor in mobilen Geräten fungieren oder eine kabellose Netzwerkverbindung erlauben. Neue Chips der Familie Snapdragon kombinieren nun beide Funktionalitäten in einem, was ein Wettbewerbsvorteil sein könnte. Die Innovation sei nach Unternehmensangaben bereits in neu eingeführten Tablet-PCs, wie dem Amazon Kindle Fire HDX oder dem Google Nexus 7, zu finden. Ein weiteres Plus sei die Unterstützung des neuen Mobilfunkstandards LTE, so "The Wall Street Journal" weiter. Die überarbeitete Technologie erlaube viel schnellere Downloadraten als der bisherige UMTS-Standard. Da Qualcomm mit solchen Chips schneller am Markt gewesen sei als die Konkurrenz, gewann der US-Konzern Großaufträge von Mobiltelefon-Herstellern. Die angesprochene Innovationskraft der Amerikaner könnte auch in Zukunft der maßgebliche Treiber für weiteres Wachstum sein. Bei einem aktuellen Kurs von 67,04 USD bewerten derzeit 38 Analysten bei Bloomberg die Qualcomm-Aktie mit "KAUFEN" und 9 Analysten mit "HALTEN". Nur zwei Analysten auf Bloomberg setzen Qualcomm auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 74,19 USD. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Qualcomm von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Bonus Cap-Zertifikat auf Qualcomm Inc.
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