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24.10.13, 08:33

Im Fokus: BASF SE

  • Kurzprofil:
    Die Badische Anilin- & Soda-Fabrik (kurz: BASF) ist der nach Umsatz und Marktkapitalisierung weltweit größte Chemiekonzern. Rund 54 Prozent erwirtschaftete der Konzern 2012 in Europa. Knapp 20 Prozent des Umsatz generierte BASF in Asien.
  • Daten & Fakten:
    Im ersten Halbjahr 2013 konnte BASF zwar beim Umsatz die Erwartungen der Analysten knapp erfüllen. Beim Ergebnis hat der Konzern die Expertenprognosen jedoch deutlich verfehlt. Das schlug auf die Stimmung und den Aktienkurs. Für das 3. Quartal wurden die Gewinnerwartungen bereits deutlich nach unten geschraubt. Vor allem die Wechselkursentwicklung und Streiks in Libyen könnten gar dazu führen, dass selbst diese Prognosen nicht erreicht werden. Klarheit werden die Marktteilnehmer morgen bekommen. Dann wird der Konzern die Zahlen für das zurückliegende Quartal publizieren.
  • Perspektiven:
    Nach Angaben des Unternehmens liegt das Exzellenzprogramm STEP voll im Plan. Ab 2015 soll es rund 1 Milliarde Euro zum Ergebnis beisteuern. Zudem erwarten Analysten wie Markus Mayer von Kepler Cheuvreux, dass die M&A-Aktivität in diesem Sektor zunehmen könnten. BASF verfügt Mayer zufolge über eine starke Bilanz und könnte vor allem im Spezialchemiebereich zukaufen. Großes Wachstum erwartet BASF unter anderem im Bereich Pflanzenschutz. Hier soll der Umsatz bis 2020 auf acht Milliarden Euro steigen. 2012 waren es noch 4,7 Milliarden. Zudem plant der Konzern bis 2020 insgesamt 10 Milliarden Euro in Asien zu investieren, um vom dortigen Wachstum zu profitieren.
  • Bewertung:
    Das KGV für 2013 liegt nach Konsens-Schätzungen von Thomson Reuters bei 12,6 und die Dividendenrendite bei 3,8 Prozent. Laut Thomson Reuters stufen 14 Analysten die Aktie zum Kauf, 13 mit „halten“ ein. "Verkaufen"-Einschätzungen gibt es 6.
  • Risiko:
    IWF und WTO haben ihre Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft für 2013 und 2014 zuletzt nach unten revidiert. Eines der Gründe ist das nachlassende Wachstum in Schwellenländern: Das könnte auch das Wachstum bei BASF bremsen.

Technische Analyse: Auf dem Weg zum Allzeithoch



Chart BASF SE; Quelle: www.tradesignal.com
Dargestellter Zeitraum vom 24.10.2008 bis 23.10.2013. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

  • Die Aktie von BASF bildet seit Frühjahr 2009 einen Aufwärtstrend. Im Bereich von EUR 76 war allerdings Anfang des Jahres Schluss. Seither bewegt sich die Aktie in einer Bandbreite zwischen EUR 65 und EUR 76.(Oberer Chart)
  • Nach dem erneuten Test der Unterstützung bei EUR 65 startete die Aktie im August 2013 einen kurzfristigen Aufwärtstrend. Dabei konnten die Widerstände bei EUR 70 und EUR 72,80 schnell überwunden werden. Nun ist der Weg bis zum Allzeithoch bei EUR 76,16 aus technischer Sicht frei. Im Bereich von EUR 72,50 findet der DAX®-Wert eine Kreuzunterstützung. Sollte dieser Bereich unterschritten werden, droht eine Korrektur bis EUR 70. (Unterer Chart)
 

Produkt für spekulative Anleger

  • HVB Mini Future BULL (HV98JR)
  • Briefkurs des Mini Future BULL: EUR 1,19
  • Kurs des Basiswerts: EUR 74,06
  • Basispreis: EUR 62,358
  • Knock Out Barriere: EUR 64,25
  • Hebel: 6,28
  • Finaler Bewertungstag: Open End

Produkt für offensive Anleger

  • Aktienanleihe (HY1XGH)
  • Briefkurs der Aktienanleihe: 100,11 Prozent
  • Kurs des Basiswerts: EUR 74,06
  • Basispreis: EUR 70,00
  • Zinszahlung: 5,60 % p.a.
  • Fälligkeitstag: 23.10.2014

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 23.10.2013; 12:10 Uhr

Mini Future Bull
Funktionsweise
: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder ein Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen gehören der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings werden der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder unterschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie oder der Index zulegt.
Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert, drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-Out-Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.

Aktienanleihe
Funktionsweise:
Aktienanleihen haben einige wichtige Merkmale. Sie beziehen sich stets auf eine Aktie. Sie bieten einen festgelegten Zinsertrag. Zudem werden bei Emission dieser Wertpapiere ein Basispreis und das Laufzeitende festgelegt. Die Laufzeit ist beschränkt. Die Zinszahlung wird an den festgelegten Stichtagen unabhängig vom Kurs der Aktie an den Anleger ausbezahlt. Die Rückzahlung des Nominalbetrags am Laufzeitende richtet sich allerdings nach dem Aktienkurs. Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag auf Höhe des Basiswerts oder darüber, wird der Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Liegt der Aktienkurs hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine festgelegte Anzahl von Aktien.
Chance: Anleger können mit einer Aktienanleihe auch im Fall eines Seitwärtstrends der Aktie einen Gewinn erzielen.
Risiko: Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger statt des Nominalbetrags eine festgelegte Zahl von Aktien. Dies kann einen deutlichen Verlust bedeuten. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

"onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.

Für Selbstentscheider und Trader hält  die deutsche Emittentin UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Das Angebot umfasst rund 55.000 Produkte. Als Teil der UniCredit gehört die Emittentin UniCredit Bank AG zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von rund 10 Prozent (DDV Statistik vom 30.06.2013). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio) beträgt 19,1 Prozent (Erstes Halbjahr bis 30.06.2013).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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