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18.10.13, 16:42

Im Fokus: Infineon Technologies AG

  • Kurzprofil:
    Der Infineon-Konzern produziert in erster Linie Halbleiter für die Automobilindustrie. Dieser Bereich trug im Geschäftsjahr 2011/12 rund 43 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der zweitgrößte Sektor ist "Energie" mit rund 24 Prozent des Umsatzes.
  • Daten & Fakten:
    Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 (endet im September) stieg der Umsatz um 11 Prozent und das Ergebnis um 72 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen. Das Management gab bereits bekannt, dass das Ergebnis für das vergangene Geschäftsjahr die ursprünglichen Unternehmensschätzungen deutlich übertreffen wird. Gleichzeitig musste das Unternehmen allerdings das Umsatzziel für 2013/14 um ein Jahr verschieben. Neue Details gibt es voraussichtlich Mitte November bei der Bekanntgabe der Daten zum zurückliegenden Geschäftsjahr.
  • Perspektiven:
    Die starke Abhängigkeit vom Automobilsektor hat Vor- und Nachteil. Aktuell zeigt sich das Geschäft stabil. Allerdings fehlt die Wachstumsfantasie. Sie dürfte nur dann geschürt werden, wenn die Zahl der Neuzulassungen in Europa wieder deutlich anzieht. Der Bereich Energie zeigte bereits im dritten Quartal des Geschäftsjahres eine starke Entwicklung. Dabei profitiert Infineon vor allem vom Trend zu erneuerbaren Energien und zu mehr Energieeffizienz. Angesichts einer hohen Nettoliquidität spekulieren einige Analysten auf ein Aktienrückkaufprogramm.
  • Bewertung:
    Das KGV für 2013 liegt nach Konsens-Schätzungen von Thomson Reuters bei 18,1 und die Dividendenrendite bei 2,1 Prozent. Laut Thomson Reuters stufen 15 Analysten die Aktie zum Kauf, 13 mit „halten“ ein. "Verkaufen"-Einschätzungen gibt es 2.
  • Risiko:
    Angesichts der starken Aktienperformance in diesem Jahr und der Verschiebung des Umsatzziels betrachten einige Experten den Titel als ausgereizt. Nach einer Vielzahl positiver Überraschungen in den vergangenen Monaten, sind die Erwartungen der Marktteilnehmer inzwischen recht hoch. Schlechte Nachrichten könnten zu einer deutlichen Kurskorrektur führen.

Technische Analyse: Weg frei für weiteren Aufwärtstrend?

Preview
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Chart Infineon Technologies AG; Quelle: www.tradesignal.com
Dargestellter Zeitraum vom 19.10.2008 bis 18.10.2013. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

  • Die Aktie von Infineon Technologies bildet seit dem Frühjahr 2013 einen Aufwärtstrend. Die im September 2013 gestartete Korrektur drückte den DAX®-Wert nun auf die untere Begrenzung dieses Aufwärtstrends.
  • Die kurzfristige Konsolidierung brachte die Aktie genau auf die 50%-Retracementlinie. Dort bildete sie in den vergangenen Tagen eine Unterstützung. Gelingt es den Widerstand bei EUR 7,18 zu überschreiten, ist der Weg bis rund EUR 7,30 aus charttechnischer Sicht frei. Im weiteren Verlauf ist sogar ein Anstieg bis zur oberen Begrenzung des Abwärtstrends bis EUR 7,40 möglich. Fällt die Aktie hingegen unter EUR 7,06 droht eine Korrektur bis EUR 6,67.
 
 
 

Produkt für spekulative Anleger

  • HVB Mini Future BULL (HY085F)
  • Briefkurs des Mini Future BULL: EUR 1,12
  • Kurs des Basiswerts: EUR 7,163
  • Basispreis: EUR 6,05622
  • Knock Out Barriere: EUR 6,25
  • Hebel: 6,47
  • Finaler Bewertungstag: Open End


Produkt für offensive Anleger

  • Aktienanleihe (HY1X85)
  • Briefkurs der Aktienanleihe: 97,77 Prozent
  • Kurs des Basiswerts: EUR 7,163
  • Basispreis: EUR 6,50
  • Zinszahlung: 5,40 % p.a.
  • Fälligkeitstag: 30.10.2014

 

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 18.10.2013; 12:24 Uhr

Weitere Infos unter: www.onemarkets.de

 

Mini Future Bull
Funktionsweise
: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder ein Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen gehören der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings werden der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder unterschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie oder der Index zulegt.
Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert, drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-Out-Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.

Aktienanleihe
Funktionsweise:
Aktienanleihen haben einige wichtige Merkmale. Sie beziehen sich stets auf eine Aktie. Sie bieten einen festgelegten Zinsertrag. Zudem werden bei Emission dieser Wertpapiere ein Basispreis und das Laufzeitende festgelegt. Die Laufzeit ist beschränkt. Die Zinszahlung wird an den festgelegten Stichtagen unabhängig vom Kurs der Aktie an den Anleger ausbezahlt. Die Rückzahlung des Nominalbetrags am Laufzeitende richtet sich allerdings nach dem Aktienkurs. Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag auf Höhe des Basiswerts oder darüber, wird der Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Liegt der Aktienkurs hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine festgelegte Anzahl von Aktien.
Chance: Anleger können mit einer Aktienanleihe auch im Fall eines Seitwärtstrends der Aktie einen Gewinn erzielen.
Risiko: Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger statt des Nominalbetrags eine festgelegte Zahl von Aktien. Dies kann einen deutlichen Verlust bedeuten. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

"onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.

Für Selbstentscheider und Trader hält  die deutsche Emittentin UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Das Angebot umfasst rund 55.000 Produkte. Als Teil der UniCredit gehört die Emittentin UniCredit Bank AG zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von rund
10 Prozent (DDV Statistik vom 30.06.2013). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio) beträgt 19,1 Prozent (Erstes Halbjahr bis 30.06.2013).


Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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