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Total will Profitabilität durch neue Strategie steigern
Total gehört - gemessen an der Marktkapitalisierung - zu den fünf größten internationalen Öl- und Gasunternehmen der Welt. Die Anfänge des Unternehmens, das durch mehrere Fusionen entstand, reichen bis in die 1920er-Jahre zurück. Heute erstreckt sich das Engagement der Gruppe über die gesamte Wertschöpfungskette von der reinen Exploration über die Entwicklung und Produktion bis hin zur Aufbereitung in Raffinerien und dem Transport von Rohöl. Das Unternehmen mit Geschäftssitz in Frankreich geht seinen Aktivitäten mittlerweile in mehr als 130 Ländern nach und beschäftigt rund 97.000 Mitarbeiter. Dem Energiekonzern gelang es im zweiten Quartal 2013 erstmals seit 2010 wieder die Produktion von Öl und Gas zu steigern. Dies sei vor allem dank der Nordseeplattform Elgin möglich gewesen, so das "Handelsblatt". Augrund eines Gaslecks war die Plattform knapp ein Jahr außer Betrieb, was die Produktion bei Total einschränkte. Unternehmensangaben zufolge solle dieses Jahr ein Produktionsplus von 2-3% gelingen. Trotz dieses ambitionierten Ziels musste der Konzern im ersten Halbjahr 2013 einen Rückgang des Gewinns um 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbuchen. Der Grund hierfür sei nach eigenen Angaben in Wechselkursen und tieferen Ölpreisen zu finden. Auch hohe Investitionen in die Erkundung neuer Quellen drückten das Ergebnis. Durch eine neue Portfoliostrategie versucht der Konzern seit einiger Zeit Kapital zu veräußern, welches nicht zum Kerngeschäft gehört. Die Erlöse sollen dann in andere Projekte investiert werden, die ein größeres Wachstumspotential versprechen. Ziel sei es, nach eigenen Angaben, die Profitabilität von 9,5% auf 13% im Jahre 2017 zu verbessern. Erste Schritte zur Umsetzung dieses Ziels wurden bereits gemacht. So wurde laut der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" das Fördergeschäft in Trinidad und Tobago verkauft. Hingegen wurden die Petrochemieanlagen in Katar und Korea erweitert, um die Produktion zu erhöhen. Auch ein Großprojekt im Ölfeld Kaschagan in Kasachstan könnte erste Früchte tragen. Ferner erhielt der Energiekonzern in Südafrika vor kurzem die Erlaubnis in einem 19.000 Quadratkilometer großen Areal nach Ölvorkommen zu bohren. Offen bleibt noch, wie sich das neue Geschäftsmodell entwickeln wird. Mit Spannung werden daher die Zahlen des dritten Quartals erwartet, die voraussichtlich Ende Oktober bekannt werden. Bei einem aktuellen Kurs von 44,38 EUR bewerten derzeit 23 Analysten bei Bloomberg die Total-Aktie mit "KAUFEN", 7 Analysten mit "HALTEN" und lediglich drei der Analysten auf Bloomberg setzt die Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 46,50 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Total von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. 6,70% p.a. Aktienanleihe auf Total SA
Discount-Zertifikat auf Total SA
Bonus Cap-Zertifikat auf Total SA
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