![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wird eBay jetzt zum Online-Shop?
1995 hatte Pierre Omidyar eine Vision, den Handel mit Hilfe des Internets zu vereinfachen. So kam es, dass er in den USA einen Online-Marktplatz namens eBay gründete, der Käufer und Verkäufer von diversen Produkten zusammenbrachte. Besonders Gebrauchtgegenstände wurden über Online-Auktionen gehandelt, wodurch eBay bekannt wurde. Heute betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben mit ca. 31.500 Mitarbeitern das größte Internetauktionshaus weltweit, welches etwa 112 Mio. Mitglieder zählt und ein jährliches Handelsvolumen von USD 75 Mrd. aufweist. In den letzten Jahren hat sich das Geschäft von eBay zunehmend gewandelt, da auch immer mehr gewerbliche Händler ihre Neuware auf der Internet-Plattform anbieten. Devin Wenig, Chef der Sparte "Globale Märkte", erwähnt in einem Interview, dass mittlerweile nur noch 30% des Umsatzes im Auktionsgeschäft erwirtschaftet werden. Die restlichen 70% kämen von Anbietern, die neue Produkte zum Festpreis verkaufen. Um das Vertrauen in die Handelsplattform zu stärken, wurde neu eine Garantie eingeführt, die laut "Die Welt" zu Beginn für etwa jeden dritten Artikel von gewerblichen Anbietern gelte. Vorraussetzung sei ein kostenloser Versand und ein einmonatiges Widerrufs- und Rückgaberecht. Außerdem werden heute auf den Nutzer zugeschnittene Angebote beim Besuchen der Startseite angezeigt. Der Internet-Gigant könnte mit diesen Änderungen immer mehr die Gestalt eines Online-Shops annehmen, der in Konkurrenz zu Amazon tritt. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, möchte der Konzern den internationalen Handel vereinfachen. Laut Devin Wenig werde nämlich bisher 20% des Handelsvolumen über Grenzen hinweg verkauft, Tendenz steigend. Da sich in den nächsten drei Jahren die Anzahl Menschen mit Internetanschluss verdoppeln würde, wolle der Konzern Zoll- und Versandlösungen entwickeln, die es erlauben, den globalen Handel auszubauen. Dabei könnte auch die Tochtergesellschaft PayPal eine wichtige Rolle spielen, da der Zahlungsdienstleister den Währungswechsel vereinfachen könnte. PayPal habe bereits letztes Jahr 40% zum Umsatz des Konzerns beigetragen, so das "Handelsblatt". Um diese Sparte weiter zu stärken, kaufte eBay für USD 800 Mio. den Zahlungsdienstleister Braintree, dessen Übernahme im vierten Quartal beendet werden soll. Bei einem aktuellen Kurs von 54,57 USD bewerten derzeit 38 Analysten bei Bloomberg die eBay-Aktie mit "KAUFEN" und 7 Analysten mit "HALTEN". Kein Analyst auf Bloomberg setzt eBay auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 63,30 USD. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von eBay von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Bonus Cap-Zertifikat auf eBay Inc.
Discount-Zertifikat auf eBay Inc
Long Mini Future auf eBay Inc.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.